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City of Brotherly Love

Sonntag morgen, ich stehe früh auf, dass ich den Bus nach Philly auch bekomme. Alles läuft wie an einem normalen Arbeitstag. Ich komme an und ... bin eine Stunde zu früh da. Aber es kommt gerade ein Buss, der auch nach Philadelphia fährt. Ich reihe mich in der Schlange ein und versuche einfach mal so mitzukommen. Der Kontrolleur akzeptiert mein Ticket aber nicht. Er meint, ich könne nur mit einer $5 fee mitfahren. Ich entscheide mich aber dagegen. Dafür bin ich in der nächsten Schlange der erste und darf auch um 10 als erster in den Bus einsteigen. Die nächsten zwei Stunden verbringe ich nun im Bus. Dieser hält unerwartet schon in der Altstadt. Kurzentschlossen steige ich schon dort aus, statt bis zum Bahnhof weiterzufahren, der doch noch ein Stück entfernt ist. Ich stehe nun direkt vor dem Independence Visitor Center. Drin gehe ich zunächst den Souvenier Shop ab und finde auch einen kostenlosen Plan, den ich mir mitnehme. Ich verlasse das Gebäude und begebe mich direkt zu dem Free Quaker Meetinghouse. Ein kleines Einzimmerhaus, das recht leer ist. Drinne ist lediglich eine kleine Ausstellung und zwei in Trachten des 18ten Jahrhunderts Gewandete unterhalten sich. Einer von ihnen soll vermutlich einen Quaker darstellen. Ich gehe nun weiter am Constitution Center vorbei, die Napoleonausstellung interessiert mich da gerade nicht so sehr und komme zum Franklin Square. Ein netter Park mit Brunnen, einem alten Karussell, Fressbuden und einem netten Minigolfplatz. ICh esse erstmal zu Mittag. Einen Cheseburger, für den ich meinen Namen dalassen musste. Ich würde aufgerufen, wenn er fertig ist. Gesagt - getan und so geschah es dann auch. Mit gefülltem Magen lief ich nun einfach mal die Straße entlang. Ich war in der Race Street, in der es nicht viel zu sehen gab. an der 3rd Street drehte ich mich um 90 Grad und lief nun nach süden. So kam ich ungewollt gewollt zum Betsy Ross House. Sie hat wohl die Amerikanische Flagge geschneidert. Neben ihr tauchen Ben Franklin, Tom Jefferson und George Washington immerwieder und überall auf. (Hat mich etwas an Day of the Tentakel, das ich vor Jahren mal gespielt habe erinnert) Im Hof vor dem Betsy Ross Haus lauschte ich erst ihrer Geschichte, dann sah ich mir die Ausstellung an. Mein Weg führte mich weiter zum Liberty Bell Center. DER Sehenswürdigkeit in Philly. Hier sollte die Freiheitsglocke zu bestaunen sein. Dummerweise kam ich nicht rein und sah die Glocke nur von außen durch ein Fenster. Auch bei der Independence Hall ( mit Congress Hall und City Hall) hatte ich kein Glück. Es gab keine Karten mehr, ich kam nicht rein. So umlief ich den Gebäudekomplex einfach, musste mich aber vor den umherfahrenden Kutschen in acht nehmen. An Museum und Bibliothek vorbei wollte ich mit das Independence Living History  Center ansehen. Das hatte aber gleich ganz geschlossen, weil heite Sonntag war. Immerhin bekam ich die 1ste und 2te Bank sowie die alre Börse zu sehen. Schließlich gelangte ich noch zur Philadelphia Merchants Exchange und der City Tavern. Damit hatte ich von der Altstadt vorerst genug. Ich wandte mich nach Osten und lief zu Penns Landing. Dort flanierte ich über die Promenade am Delaware River bis ich zur Marketstreet kam. Diese wollte ich nun entlanggehen, bis es nicht mehr weiterging. Ich lief und lief und lief. Passierte einige U-Bahn Stationen, die wohl nur entlang der Marketstreet verliefen. Ich kam von der Altstadt durch Chinatown in den Museumsdistrikt. An der Kreuzung von Marketstreet und Broadstreet stand ein Haus, durch das beide Straßen hindurch führten, jedoch nur für Fußgänger. Im Innenhof befand sich eine weitere Ubahnstation. Nachdem ich durch das Gebäude durchwar, passierte ich die 15te Strasse (man erinnere sich, ich war schon in der 3ten gewesen) Hier wurde die Stadt um einiges moderner, aber ich fand, es gab nicht mehr wirklich viel zu sehen. So hielt ich nach den Hotels ausschau, mit denen wir kürzlich Verträge abgeschlissen hatten. Einige, wie das Crowne Plaze fand ich auch. Auch die heutige Philadelphia Stoch Exchange sah ich. Ein eher unspektakuläres Gebäude. Nach der 24ten passirte ich wieder einen Fluss und Stand zwischen der 28 und 30sten auch am Bahnhof. Ich war nun genug gelaufen, auch wenn wir erst 4 Uhr hatten. Ich suchte nach der Bushaltestelle und versuchte mein Glück erneut. Wieder reihte ich mich ein und versuchte 3 Stunden früher nach NYC zu kommen. Sofern ich einen Platz finden würde, könne ich mitfahren. Aber wenn es zu voll werden würde, wäre ich der erste der fliegt. Es wurde nicht zu voll und so kam ich ohne Gebühr schnell wieder nach NYC zurück. Einen ersten Eindruck hatte ich nun von der sechst größten Stadt der Staaten gewonnen. Erst später sah ich, dass es neben einem Stadtteil Frankfort auch noch Germantown gibt. Alles in allem hattte ich einen wunderbaren und sehr sonnigen Tag, der mir wohlmöglich den letzten Sonnenbrand in dem Jahr beschert haben könnte. In NYC war es doch merklich kälter und trüber als in Philly. Hier wird es schon merklich Herbst. Von der Schwüle der vergangenen Tage ist nichts mehr zu spüren.
1.9.09 00:45
 


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