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Wohnungsfrage beendet

Sonntag fuhr ich mal wieder in die Bronx um mir eine Wohnung anzusehen. Das Haus war direkt neben der Metrostation, auch ein Supermarkt und eine Wäscherei waren genau gegenüber. In der Wohnung sah es auf den ersten Blich auch nicht schlecht aus. Das Zimmer was wesentlich größer als die, die ich bislang gesehen habe. Aber es war nichts drin, außer einem Bett. Kein Schrank, kein Tisch,... Auch in der Küche gab es weder Mikrowelle noch Toaster. Der ware Grund, weshalb ich sie nicht wollte, waren aber die Leute. Es war nur einer da, der mir die Wohnung zeigte. Es schien Angst zu haben mit mir zu reden. Auch berührungen konnte er offensichtlich nicht ausstehen, wie ich beim verlassen der Wohnung bemerkte.

Montag sprach ich dann nochmal mit Eugene und Vincent. Ich blieb hier, wenn es ginge. Und es ging. Denn mal einfach so durchgerechnet kommen bei einer anderen Wohnung schnell mit Nebenkosten 600 zusammen. Bis Dezember wären das schon 1000 USD, die ich mehr zahlen würde. Da sparte ich doch lieber das Geld und könnte mir davon für 2 Wochen über Weihnachten ein Appartement mieten. Das müsste es aber auch schon für einiges weniger geben - so 300 - 400 ist da schon realistisch. 

 

Dennoch lies ich es mir nicht nehmen, am Montag nach der Arbeit mir die letzte Wohnung, für die ich einen Termin hatte mir noch anzusehen. Zunächst bekam ich aber die Nachzahlung für den Monat, zahlte den Scheck bei der Bank ein und hob die Miete ab. Da ich Hunger hatte und ich gerade in der Nähe war, aß ich endlich bei Grey's Papaya - 2 Hotdog mit Sauerkraut und Zwiebeln und ein mittlerer Papayasaft für 3,95. Da konnte man nichts sagen. Jetzt aber nichts wie los nach Hoboken dachte ich mir, fand aber den Eingang zum PATH nicht. Ich suchte ne halbe Stunde, bis ich ihn endlich hatte. Die Fahrt nach Jersey und mit dem Light Train waren kein Problem und gingen sehr schnell. Nun hatte ich aber nur den Staßennamen und die Hausnummer. Mein Gefühl sagte mir, das ich nach links gehen müsste, da war aber nur eine hohe Mauer. Also fragte ich jemanden, wo es denn nach Westen ginge. er deutete nach rechts und ich lief und lief und lief die Straße bis zum Ende, aber Webster Ave gab es nicht. Zwei weitere Paersonen die ich fragte kannten die Straße nicht, also rief ich an und erkundigte mich so. Am Ende der Mauer sei ein Aufzug, den müsste ich hoch und dann noch ein paar Blocks laufen. Hatte ich also Recht mit meinem Gefühl. Zehn Minuten später stand ich vor der Tür. Das war diesmal ein ganzes Haus, in dem Studenten und andere junge Leute etwa in meinem Alter wohnten. Das Zimmer war karg aber nett. Ich unterhielt mich so noch ein wenig und machte mich auf den Rückweg. Gerade als ich an die Statio kam, fuhr gerade der Zug ein. Ich fand dummerweise aber keinen Automaten, um das Ticket zu stempeln. Also stieg ich so ein, wird schon gehen. Dachte ich. Als ich ausstieg standen da zwei Polizisten, die die Tickets kontrollierten. Ich hatte zwar ein Ticket, aber ungestempelt. Somit durfte ich erstmal mit einem der Polizisten verhandeln, der mit natürlich kein Wort glaubte und meine Daten aufnahm. Ich bekam eine Nummer in die Handgedrückt, wo ich mich melden sollte und durfte weitergehen. Mistkram... Mit dem PATH war ich schnell wieder in Manhattan und stieg in die E ein um nach Hause zu kommen. Allerdings gab es da irgendwelche verkehrstechnischen Schwierigkeiten: We are delayed because of train traffic ahead of us. Es dauerte 50 Minuten, bis ich endlich wieder in Elmhurst war. Dann im Haus die nächste Überraschung. Der Aufzug ist kaputt, ich durfte in den 7. Stock laufen. Um den Kram irgendwie wieder auszugleichen ging ich mit Vince mit, der zu einem Freund wollte. Vorher stoppte er aber noch an einer Polizeistation, um Papiere abzuholen. Bei Vinces Freund, ich musste nochmal fragen, wie er denn heißt, trank ich fast eine Flasche Wein. Wir blieben bis kurz nach 12, dann hatte Vince Geburtstag. War ihm aber scheinbar egal. Er wollte nichts machen. Wieder zu Hause fiel ich sofort ins Bett. Am nächsten Morgen hatte ich keine Probleme mit dem Aufstehen, auch keine Kopfschmerzen, aber einen doofen Zug. Mal wieder konnte ich meinen Kopf nicht nach rechts bewegen. Im Büro war heute mal wieder weniger los. Ich beschäftigte mich damit, einen Produktionsreport der letzten 14 Tage zu verfassen. Ich kam auf 6 Seiten, die ich Timo mehrfach sandte, bis er es entgültig perfekt fand.

16.7.09 02:53
 


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