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Wieder zog eine Woche ins Land. Aber es hat sich auch wieder einiges getan. Letzte Woche durfte ich Mittwoch, Donnerstag, Freitag und diese Woche Montag in jedem Stockwerk Flyer aufhängen, dass wir Möbel verkaufen. Die Dauer, die ein solcher Flyer da hing war recht kurz und ich kam jedesmal mir weichen Knieen zurück. Scheiss Job. Immerhin erfüllte er seinen Zweck. Es kamen genug Leute ins Büro und fast alle Möbel wurden verkauft. Ansonsten brachten Deon und ich jeden Tag ein paar Kisten ins neue Büro. Daher hatte ich gegen Ende der Woche auch fast immer ne Stunde früher Feierabend. Am Freitag meldete sich Amira, ob ich nicht Lust hätte, mit ihnen wegzugehen. Klar, sehr gerne. Wir wollten uns an einer Bar in der Uppereastside treffen. Ich war etwas früher da, was auch sehr gut war, da kurze Zeit später ein riesiges Gewitter herunterkam mit solchen Regenmassen, das man innerhalb von 5 sekunden völlig durchnässt war. Erst als der Regen nachließ, kamen Amira, Mike und Pete. Eintritt 5 USD, damit hatte ich nichts mehr... Aber ein Bier kostete nur 25 cent und so wurden mir 12 Bier spendiert. Ich lernte auch ein neues Spiel mit vielen Bechern voller Bier und 2 Tischtennisbällen, aber ich verlor immer... 2 Bars später gesellte sich noch jemand zu unserer Gruppe. Die Namen weiß ich leider nicht, da es beim Vorsellen zu laut war und man ja auch so seinen Spass haben kann.

Samstag war ich dann wieder mit Vincent unterwegs. Wir fuhren diesmal zum Union Square. Dort war ein riesiger Wochenmarkt. Zumindet mal für amerikanische Verhältnisse, da ich hier sowas noch nicht gesehen hatte. Ich fand sogar richtigen Käse und Brot Dann wusste ich ja, wo ich jetzt was bekommen könnte, ohne ewig durch die Weltgeschichte zu fahren. Auf unserem weiteren Marsch kamen wir an einer wirklich mal groß wirkenden Kirche vorbei - katholisch, gotischer Stil - sehr schön, und landeten für 2 Stunden in einem Bücherladen. Gegen Abend aßen wir je ein Halohalo und gingen in eine katholische Kirche (eine Andere) wo Vincent wohl beim Schmücken geholfen hatte. Der Gottesdienst war ewig und langweilig und ich verstand nicht, was da alles runtergeleiert wurde. Es waren weder Glaubensbekenntniss noch Vater unser oder Abendmahl oder was ich sonst so kenne. Es wurde einfach stupide Ein Text nach dem anderen runtergelesen und die Gemeinte lass dann einen Anderen text, der etwas eingerückt war. Und das über 2 Stunden und 25 Seiten. OK, die Predigt stand nicht in dem Heft. Dabei bin ich aber auch fast eingeschlafen, da alles wieder und wieder wiederholt wurde. Endlich war der Gottesdienst fertig  - und die Gemeinde setzte sich in Bewegung zu einer Prozession durch die Stadt. Aber ohne mich und Vincent. Wir halfen derweil beim Aufbau zum Essen in der angrenzenden Turnhalle. Als die Prozession wiederkam wurde gegessen und dann halfen wir noch beim Abbau. Dafür bekamen wir auch die Reste vom Essen mit. - Es reichte noch bis Dienstag, was wir bekommen hatten.  Sonntag brauchte ich also keine Kirche mehr, Vincent aber auch nicht. Stattdessen gingen wir und die Gayparade ansehen. Ich fand sie nicht so spektakulär. Man bekam nur Politiker, Kirchen und Hilfsorganisationen, besonders die, die was mit AIDS zu tun hatten zu sehen. Da ist jeder Rosenmontagszug interessanter. Man bekommt da auch noch was zugeworfen. Ich denke dass es auf dem CSD in Köln auch weniger Prüde zugeht als hier in NYC. In den 3 Stunden, die ich da am Straßenrand stand fühlte ich mich aber dennoch eher unwohl und bekam auch einen netten Sonnenbrand im Nacken. Ich hätte ja auch ganz leer ausgehen können.

Heute war dann unser erster Arbeitstag im neuen Büro. Nachdem ich meine Sachen sortiert und wieder gefunden hatte, konnte es auch fast wieder weitergehen. Ich stellte gleich mal fest, dass auch beim laden auf zoho die Bilder verloren gingen und brauchte daher nochmal meine Daten vom Laptop. Ich hatte mit dem Umzug ja wieder mal den Computer gewechselt. Aber ich konnte mich nicht beschweren, dass mir die Arbeit ausging. Ich kam zu fast nichts anderem mehr, außerdem saß Timo in meinem Rücken und ich hätte auch gar nicht anders können, selbst wenn ich gewollt hätte. Ich vergaß so auch fast das essen. Aber Timo lud uns alle zu einer Pizza ein. Ich sollte aber mitgehen und im beim Tragen behilflich sein. Bei der AUswahl war er sich unschlüssig. Ich schlug eine Pizza vor und er akzeptierte sofort. AUch auf meine Frage wegen LA wurde er präziser. Nach meinem Urlaub wollte er Details klären, aber das ende meines Praktikums, so ab Januar oder Februar wäre ich dann in LA  

Es hat sich alles wieder zum Besseren gewendet. Bleibt momentan nur die Sache mit dem Geld. Ich habe es zwar bekommen, aber halt wieder nur 500 statt wie erwartet 950. Aber ich denke auch das wird noch zu lösen sein. Ich hoffe da aus LA bald mal ne Reaktion zu hören.

Zu berichten hätte ich noch einiges, aber ich schließe hiermit mal...

2.7.09 02:34
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Freiherr vom Stein (2.7.09 09:01)
Bahala na. Schön, dass hier im Blog mal wieder was Neues steht. Gab es zu dem Gottesdienst eigentlich einen besonderen Anlass?

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