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actio - reactio

Momentan geht es mir grad mal nicht ganz so gut. Wenn ich das nicht selbst merken würde, spricht doch mein Körper wieder mit deutlichen Signalen.

Die Sache mit Vincent hatte sich ja mal wieder ziemlich hochgeschaukelt. Alles mögliche passte ihm nicht. Meine für mich logische erste Konsequenz war erstmal Rückzug und weiteres Beobachten. Wäre ich mal gleich auf ihn zugegangen und hätte mich an das Zauberwort "Kommunikation" gehalten. Ich sollte in nächster Zeit nicht mehr dazu kommen, weil er ständig Besuch hatte. Eugene, Malou, Dmitri, und ich wurde nicht gefragt, ob ich mich zu ihnen setztn wolle. Ich fragte aber auch nicht weiter nach. Am Samstag wollte ich unbedingt was unternehmen. Also fragte ich per SMS bei Amira an, was sie den geplant hätten und ob ich mit ihnen mitkommen könne. Sie waren aber nicht in der Stadt. Ich machte mich allein auf den Weg. Zunächst fuhr ich mit der Subway bis zur 14ten Straße. Ich lief zum in der Nähe gelegenen Union Square, da ich wissen wollte, wo dort die Bank of America war. Dann dachte ich mir, könnte ich dochmal Ausschau nach dem Ticketschalter für die reduzierten Musicalkarten machen. Er sollte am South Street Seaport sein. Da ich ja schon in lower Manhattan war, nahm ich mir vor zu laufen. Mein Weg führte duch das East Village zum East River Park und dann zur Brooklyn Bridge. Ich weiß nicht wieviele Kilometer das gewesen sein mögen, aber ich fand den Hafen und auch den Ticketschalter. Es gab hier eine nette Schlange, es würde sich also empfehlen möglichst früh da zu sein. Nun wollte ich noch in einen Buchladen, den ich auch auf Anhieb fand. Drinnen entschied ich mich für zwei Bücher um wieder Lesestoff für die Metro zu haben. Dann wurde es etwas komplizierter. Ich war mir recht sicher auf dem richtigen Weg zum WTC zu sein, stand aber plötzlich wieder am Hafen. Na gut, Abzweigung verpasst. Im zweiten Anlauf erreichte ich mein Ziel. Es hatte gerade angefangen zu regnen. Ich war gegen 5 wieder zu Hause und recht geschafft von meinem Marsch. Ich legte mich kurz aufs Bett und nickte ein. Als ich aufwachte verschwanden Vincent und Dmitri. OK, dann Party ohne mir. Ich sah mir an dem Abend mit Patrick noch Knowing an.

Sonntag war mal wieder nichts los. Ich relaxte, machte meine Wäsche und chattete mit Viviane. Von Vince kamen wieder unbestimmte Kommentare über alles Mögliche.

Montag hatte ich schon Probleme beim Aufstehen. Mein rechter Fuss schmerzte leicht beim Auftreten. Bis ich an der Arbeit war, war ich nur noch am humpeln. Ich war heute mit Maia allein im Büro. Unterbrochen wurde die zweisamkeit nur von Interessenten für den Büroraum und den Hausmeister der alles ausmaß. Sonst war ich beschäftigt die Hot spots der wichtigsten Städte zu kreieren. Gegen Mittag kam zunächst noch ein immer stärker werdender Kopfschmerz dazu und dann auch noch Magenschmerzen und Unwohlsein. Ich fragte Maia, ob ich heute etwas früher gehen könne, was ich dann auch tat. Ich war schon gegen vier zu Hause und legte mich gleich ins Bett. ICh schlief durch bis um sieben. Mein Bauchweh war weg und das Kopfweh erträglich. Mein Fuß tat noch mehr weh als vorher. Ich musste erstmal was essen. Der Weg von meinem Bett in die Kücke dauerte eine gefühlte Unendlichkeit und der Schmerz zog hoch bis ins Knie. Bis ich beim Essen war kam auch schon Vincent und ich nutzte die Zeit um endlich mit ihm zu reden. Es stellte sich heraus, dass alles mal wieder ein Kommunikationsproblem war, wie ich es mir schon dachte. Aber ich konnte ihm nicht die ganze Schuld zuschieben. Ich war auch nicht ganz unschuldig an der Situation. Dennoch würde ich in ein einhalb Monaten Umziehen. Meine Miete würde ich ihm morgen zahlen, da es mir heute unmöglich war das Geld zu holen.

Dienstag sah schon wieder besser aus. Kopfweh weg und mit dem Fuss hatte ich eine Möglichkeit gefunden mich einigermaßen Fortbewegen zu können. Es dauerte noch immer, abr die Pausen waren nicht mehr so lang. Ich kam mir wirklich vor wie 72... Das Büro war heute wieder voll besetzt. Aber hier kamm gleich wieder der nächste Tiefschlag. Timo wollte meinen Urlaub nicht genehmigen, da Maia fast zur gleichen Zeit weg wäre. Ich redete mmit Tousson und versuchte alles Möglich zu machen, wie werden sehen, was raus kommt. Ich bin jedoch noch guter Dinge, auch wenn jetzt wieder diese Unsicherheit da ist. Immerhin wurde mein Fuss langsam etwas besser. Ich kam drauf, dass es wohl Muskelkater im Mittelfuss sein müsste, wie auch immer ich den bekommen hätte.

Alles in Allem gibt es Momente, wo man sich schon mal ganz gene einen Teleporter wünscht um einfach mal kurz nach Hause zurück zu gehen, wo alles einfacher scheint, und gerade hatte auch ich mal einen solchen Moment...

17.6.09 01:59


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Von Gläsern, Telefonen und keinem Regenschirm

Dienstag regnete es in strömen und ich hatte keinen Schirm. Bislang hatte ich auch keinen gebraucht, aber heute war ich bis auf die Haut durchnässt, als ich an der U-Bahn Station ankam. Es hatte immerhin den vorteil, dass ich etwas mehr Platz in der überfüllten Bahn hatte und auch mein Sonnenbrand etwas gekühlt wurde. Im Büro angekommen war mein Hemd nur noch klamm und schon recht bald war ich auch wieder trocken. Arbeitstechnisch war ich damit beschäftigt nun alle Hotels online zu stellen, beziehungsweise auch die doppelthochgeladenen wieder zu löschen. Ich nahm mich aller Hotels an, außer Hawaii. Nebenbei bekam ich von Tousson aus LA gesagt, das er nun den Account auf Google eingerichtet hätte. Ich begann nun die Packages, soweit vorhanden hochzuladen. Ich lud und lud und so verging die Zeit. Mein Mittagessen bestand aus einem halben Geburtstagskuchen und danach wurde weitergeladen.

Mittwoch widmete ich mich nun auch Hawaii. Dann versuchte ich weitere Daten zu laden, was mir nicht gelang, da sie entweder immernoch zu groß waren oder das falsche Dateiformat hatten. Die Hauptattraktion war eine Telefonkonferenz, an der ich teilnehmen sollte. Alle Mitarbeiter von EuroUSA sollten um die gleiche Zeit eine NUmmer anrufen und einen Code eingeben. Dann konnte jeder mit jedem sprechen. Ich hielt mich sehr zurück, da es noch immer nicht ganz einfach war, am Telefon alles zu verstehen. Ich kam aber dahin, dass ich alle recht gut verstehen konnte, bis auf Timo. Dumm nur, dass er zu etwa 80% sprach. Er erklärte was wer alles machen sollte und was sich ändern sollte und so weiter. Er war mindestens bei mir auch doppelt so laut zu hören, was mich immerwieder zurückschrecken ließ. Mir kam es so vor als sei alles sehr wichtig und alle müssten mit 110% arbeiten, notfalls auch mal am Wochenende und das bei 80% Gehalt. Ich bekam auch genug aufgetragen, was ich aber noch nicht vollkommen verstand. Die Konferenz zog sich eine Stunde hin und gegen Ende sagte außer Timo keiner mehr was. Ich beendete die Sache mit dem booking engine, ging auch noch mal alle Ordner durch, ob ich nicht ein Hotel vergessen hatte. Das Grobe wäre also geschafft, Ich könnte mich nun dem nächsten Kapitel widmen. Danach, also nach Feierabend fuhr ich zum ersten Mal in die Bronx - Zimmerbesichtigung. Amira meldete sich gerade, als ich in den Aufzug einstieg. Etwa eine Stunde später war ich vor Ort. Dabei wurde die Bahn immer leerer und am ende fand ich mich wieder recht auffällig, da ich soweit ich Einblick hatte, der einzige nicht Afro-Amerikaner war. Aus der U-Bahn raus, sah ich erstmal einen Waschsalon. OK, das wäre schonmal sicher. Das HAus war auch nur 2 min weg von der Station. Ich klingelte, war mir nicht sicher ob es wirklich ging und klingelte ein zweites und drittes Mal. Amira öffnete die Tür und liess mich rein. Hier wurde ganz offensichtlich renoviert. Wir gingen in den Keller, wo es ähnlich nach Renovierungsarbeiten aussah. Das sollte mein eventuelles Appartment sein. Es war riesig. Ich schätzte es auf etwa 45qm, die ich für 500USD bekommen könnte. Ich wurde mit ihrem Freund bekannt gemacht. UNd sah mir alles andere an. Es gab ein kleines Bad, der rest war ein riesiger Raum, der durch die Küche mehr oder weniger in 3 Teile geteilt wurde. Hinten, wo auch das Bad war, standen Waschmaschine und Trockner, dann kam die Küche und vorne war ein sehr großes Wohn\Schlafzimmer. Es gab einen Tisch mit Stühlen und ein Bettsofa. Ich fragte, was alles hier drinne bleiben würde an Möbeln - So ziemlich alles. Internet müsste ich noch klären, sollte aber machbar sein und sonst wasen die beschriebenen Probleme (morgens hört man die von oben die Treppe runterkommen, abends kann man mal Musik von den Nachbarn hören) nur Kleinigkeiten für mich. Ich unterhielt mich mit den Beiden insgesamt ne Stunde und sie wollten mir auch noch angesagte Lokalitäten zeigen, um mich aus der philipinischen Welt un eine amerikanische zu führen. Ich war gespannt und würde mich am Wochenende mal melden. Auch die Heimfahrt dauerte knapp eine Stunde, Aber diesmal nahm ich die 4 und die 7, was nicht die direkteste Verbindung war. Wieder zu Hause sah ich, dass Vincent nun die Gläser markiert hatte. Ich sollte nur noch das rote benutzen. UNd ich hätte mal wieder nicht richtig abgespült, nur weil noch etwas Schaum auf der Rückseite des Tellers zu sehen war. Das nahm hier langsam überhand. Er macht ja auch nie den Deckel der Toilette zu.... Zeit mal was anderes zu sehen.

Donnerstag ging ich mal eher gemächlich an. Ich verließ das Haus 15 Minuten später als sonst, kam aber um die gleiche Zeit an. Die gleiche Routine wie immer mit Mails checken und so weiter, dann hatte ich recht ausfürlichen Mailkontakt mit Timo. Ich fragte, wie das mit dem Booking engine weitergehen sollte und wiess auf den gemachten Anfang bei Google hin. Dann kamen noch ein paar weitere Fragen und Arbeitsvorschläge. Als antwort kam nur, er kommt nicht rein. Also beschrieb ich, wie er sich anmeldet und dann auch reinkommt. Dann kam die Frage, wie weit Ägypten sei. Ich wartete noch immer auf die Mail mit den letzten Informationen, hatte aber schon zweimal nachgefragt. Und schließlich kam noch der Auftrag, dass ich ein Vegaspackage kreieren und Hot spots aller Städte mit Package erstellen sollte. OK, Vegas war kompliziert, da die Hotels dort täglich die Preise ändern und nicht nur 2 oder 3 Saisons haben. Unter Hot spots konnte ich mir recht wenig vorstellen und Maia, mit der ich da zusammenarbeiten sollte war heute nicht da. Somit war ich heute nicht der aller produktivste, aber aufbauend darauf konnte ich mich wieder fast nur noch steigern.

Mal sehen, was diesen Abend noch so passiert.

12.6.09 02:50


Orlando

Freitag hatte ich erstmal noch einen ganz normalen Arbeitstag, nur dass ich bereits um 5 gehen durfte. Timo kam erst gegen 13 Uhr. Ich war am Vormittag noch beschäftigt die Hotels hochzuladen, was endlich ging und die Ägyptenpackages nochmals zu bearbeiten. Als Timo dann kam, hatten wir ein längeres Gespräch. Zuerst meinte er, dass es wohl besser sei, wenn ich den Mac von Joan nehmen würde, ich sollte sie am Dienstag einfach austauschen, so einfach war das aber nicht, waren doch meine Daten alle noch auf dem anderen. Dann wollte er wissen, was ich momentan mache, welche Aufgaben ich generell so habe. Ich fasste kurz meine 3 Hauptaufgaben zusammen. Der Booking engine wurde von ihm zur absoluten Priorität bestimmt. Nebenbei sollten aber noch weitere Packages folgen und ich sollte auch die VErträge nicht ganz aus den Augen lassen. Zusätzlich sollte nun noch ein Kapitel hinzukommen: Vouchers, Invoices and Proposals... OK, wenn es mir jemand erklärt gerne. Dann kam die Frage, was ich denn gerne noch machen würde. ICh sagte, ich würde es mir überlegen und ihm eine Mail schreiben, ebenso wollte ich ihm meinen Plan zuschicken, da er ihn nicht kennt. Zusätzlich meinte ich dann, dass es mit idisk ja nicht wirklich gut funktionieren würde und schlug auch ihm Google Docs vor. Er meinte dazu, das wir das gerne machen können, aber nur mit einer Person, die berechtigt ist hochzuladen, sonst gibts gleich wieder Chaos. Diese eine Person war ich. Gut, dann würde ich ab Dienstag versuchen idisk langsam abzulösen. Wegen des Titels wollte er sich Gedanken machen, betonte aber nochmals, wie wichtig der booking engine sei und dass er so schnell wie möglich fertig werden sollte. Das war aber noch viel arbeit, ging bislang doch noch fast garnichts.

Es wurde 5 und ich verließ das Büro gen Flughafen. Bereits eine Stunde später war ich am Flughafen und noch eine halbe Stunde später am Gate - 2 Stunden zu früh. Auch mit dem Flug funktionierte alles einwandfrei. Ich landete gegen 11.20 20 minuten früher in MCO (Orlando). Mit einer Airtram fuhr ich auch hier zum Hauptgebäude und suchte Michael. Da ich ihn nicht sehen konnte, versuchte ich anzurufen, hatte aber hier kein Signal, aber 20 Sekunden später klingelte es - Michael. Jetzt hatte ich doch Empfang und wir trafen und eine Etage tiefer und fuhren nach Hause. Eine Welle tropisch feucht heisser Luft schlug mir entgegen, als ich aus dem Auto ausstieg. Dort konnte ich dann auch gleich Bettina begrüßen und bekam mein Zimmer gezeigt. Bei einem späten Abendessen für mich begann ich schon mal zu erzählen, ehe sich der erste Tag in Orlando dem Ende neigte.

Der Samstag begann gemächlich bei einem gemeinsamen Frühstück. Wir beschlossen, dass ich heute Downtown und das historische Museum sehen sollte. So fuhr Michael mit mir auch zum Museum und ich bekam einen ersten Eindruck vin der Stade. Wiedermal ganz anders, als die Städte, die ich bereits kannte. Sehr viel grüner und flacher als New York und weitläufiger als Boston. Im Museum machte ich mich mit der Geschichte Floridas vertraut. Von den Indianern über Orangenplantagen, Rinderzüchter und Walt Disney zu Raumfahrttechnich, Hot Spot im Kalten Krieg und schließlich einer übersicht von Orlandos Wachstum und dem alten Gerichtssaal. Sehr wichtig war beispielsweise, dass eine Miss Florida, die dann auch Miss America wurde aus Orlando kam. Kaum kamen wir aus dem Museum raus, fing es an zu tropfen. Wir kamen gerade noch zum Auto, ehe der Regenschutt begann. So bekam ich noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Downtown und Winterpark (ein Reichenviertel) im Regen geboten. Wieder zu Hause gab es Mittagskaffee (Sandwiches und Kuchen). Ich wollte noch mal kurz ins Internet, aber es dauerte eine Weile, bis es mit meinem Laptop funktionierte. Währenddessen wurden schon Pläne für meinen Geburtstag geschmiedet.

Sonntag, nun bin ich 27. Der Morgen war wieder recht ähnlich wie der gestrige. Zusätzlich waren die Geschenke und Gratulationen. Telefonisch konnte ich endlich mal mit Viviane und mit Papa reden, dann ging es auch schon los. Das Ziel wat Universal Studios. Einer der vielen Freizeitparks hier im Umkreis. Der Hauptzweig der Tourismusbranche, sonst gab es hier auch recht wenig. Der Tag war wunderschön, Michael und ich gingen fast jede Attraktion durch mit noch akzeptabler Wartezeit - maximal 30 min. Wir ließen lediglich den Kidspark aus, da das dann doch etwas jüngeres Publikum ansprach. Der einzige Regen fiel als wir gerade im Simpsons Simulator waren. Maggies Schnuller schmeckt also nach Himbeer, wie ich dort erfuhr. Sonst jagten wir gemeinsam Alliens auf den Spuren der MIB, sahen Shrek 4 dimensional, Waren bei einem Filmdreh und bei Terminator dabei, standen in einem Twister, wurden vom weißen Hai gejagt und waren auf Spuren der Mumie. gegen 6 verließen wir den Park wieder. Unser Mittagessen hatten wir in Form von Broten bereit dabei gehabt und eingenommen, also bekam ich jetzt ein leckeres Abendessen - Lasagne. Michael ging recht früh ins Bett, Bettina und ich unterhielten uns aber noch weit in ihren Geburtstag hinein.

Montag war Bettinas Geburtstag. Sie hatte sich gegen Mittag mit ner Freundin zum Karibikbildergucken verabredet und Michael zeigte mit die Natur Orlandos. Zuerst fuhren wir in Christmas mit einem Airboat. Das ist ein Boot mit einem reisenventilator, es hat 450 PS und fährt verdammt schnell über Wasser und Land. Unterwegs bekamen wir etliche Aligatoren zu sehen, aber auch einen Adler, einige Kühe und andere Tiere. Ich fragte mich, wie diese Kühe aus dieser Sumpflandschaft wieder rauskommen sollten. NAch der Bootstour bekam jeder mal einen kleinen Aligator in die Hand, oder besser auf den Arm. Wir fuhren weiter zu Cape Canaveral, wo ich sogar ein Shuttle zu sehen bekam. Da wir nun schon so weit an der Atlantikküste war, wuhren wir auch noch zu einem Strand, dass ich das Wasser mal zu sehen bekam. Von der Rückfahrt bekam ich nicht viel mit, da ich sofort wegpennte... es hatte mich doch geschafft. Wieder zu Hause aßen wir ne Kleinigkeit zu Mittag und dann ging es auch schon ab zum Flughafen. Unterwegs holten wir noch Bettina von ihrer Freundin ab, was sich aber schwieriger gestalltete. Nicht wegen dem Feierabendverkehr in den wir gerieten, sondern den Platzregen. Auch mein Heimflug war wieder ganz ruhig, aber etwas enger. Mein Platz 3D erwiess sich wieder als Fensterplatz. Ich versuchte zu schlafen, was mir jetzt partout nicht gelang. Ich musste noch ne Weile warten und sah dann eben etwas fern. Jeder Platz hatte einen eingebauten Fernseher. In New York war ich kurz vor 11, zu hause um 20 vor 12, wo ich gleich ins Bett fiel. Ich hatte aber ein sehr sehr schönes und tolles Wochenende gehabt und auch einen schönen Sonnenbrand aus Florida mitgebracht.

10.6.09 02:19


Krank

Boston liegt bereits hintermir und ich hab davon erzaehlt, Orlando liegt noch vor mir, aber ich hatte diese Woche mit anrerem zu kaempfen... Mich hat die Naehe zum Krankenhaus bislang eher gestoert, da staendig Krankenwagen mit Sirenen vorbeifahren, aber am Samstag war ich dann doch ganz froh, denn ich wachte mit tierischen Ohrenschmerzen auf. Ich komnnte mich kaum auf etwas konzentrieren oder stillsitzen, denn die Schmerzen machten mich fast verrueckt. Wenn ich Schmerzen wirklich hasse, dann sind es Ohrenschmerzen. Ich habe nun also entschlossen so schnell wie moeglich ins Krankenhaus zu gehen und mich behandeln zu lassen. Wie es vonstatten gehen sollte wusste ich nicht, denn erfahrungen mit aslaendischen Krankensystemen musste ich gluecklicherweise noch nicht machen. Ich bin alst zur naechsten Tuer des Krankenhauses, aber sie war von aussen verschlossen. Mir machte aber von innen jemand auf. Ich lief durch die Gaenge, bis ich die Rezeption gefunden hatte. Dort wurde ich wieder raus und einmal um das Krankenhaus herumgeschicht, dort war Emergency. Gut, nun war ich an der richtigen stelle und stand bei der Anmeldung erstmal in einer Schlange. Als ich drankam durfte ich ein Formular ausfuellen, wer ich denn bin, dann kam ich in einen Wartebereich mit Fernseher. Was ich mitbekam ar, das dort die Turtles liefen, verfolgen konnte ich wegen der Schmerzen aber nichts. Endlich wurde ich aufgerufen. Es kam mir schon wie eine halbe Ewigkeit vor. Ich ging durch die Tuer und war nun ganz verwirrt. Hier lagen Menschen auf Betten, alle liefen kreuz und queer und ich hatte keine Ahnung wo ich jetzt hinsollte. Ich wurde auf einen Stuhl dirigiert. Ob ich Conrad sei? Ja meinte ich nur und nahm Platz. Neben mir standen vier Aerste, Bedinstete, Krankenschwestern, wasauchimmer, die versuchten den Drucker einzurichten, aber wohl ohne Erfolg. Zwischendrin mass mir einer von ihnen mal den Blutdruck - etwas erhoeht und fragte wie stark die Schmerzen denn auf ner Skala von 1 bis 10 seien, dann widmete er sich wieder dem Drucker. Da eine andere Schwester mit einem Bett nicht um die Kurve kam, musste ich mich umsetzen. Dann wurde mmir Fieber gemessen. Ich hatte eine Mittelohrentzuendung, aber das wollte mir hier keiner glauben. Es dauerte noch ne Weile, bis der Drucker endlich ging und ich dann in den naechsten Wartebereich geschickt wurde. Wieder wurde ich aufgerufen und durch mehrere Gaenge gefuehrt. Wir kamen in einen anderen Wartebereich, wo ich wieder warten durfte. Hallo Leute, seht euch doch einfach mal mein Ohr an, das tut weh... Aber nichts. Ich wurde erneut aufgerufen und bekam nun eine Krankenhauskarte ausgestellt. Danach durfte ich wieder Platznehmen. Toll, noch immer keinen Schritt weiter. Eine Schwester rief mich auf und fuehrte mich in den naechsten Gang wo ich nun allein auf einem Stuhl vor einem Zimmer sass. Jetzt endlich kam ich zu einem richtigen Arzt - DR. Reddy. Er mochte es scheinbar zu reden. Er fragte wie es mir heute so geht, und erzaehlte, dass sie oben in der Kantine keine Suessigkeiten mehr hatten, das ich bereits sein 38ster Patient sei und sonstwas. Dann fragte er, ob ich schonmal einen Aidstest gemacht hatte. Was hatte das mit meinem Ohr zu tun? Er sah nun in meinen Mund, stellte fest, dass meine Mandeln Vergroessert waren und fragte, ob ich vor kurzem ne Erkaeltung hatte. Ich habe sie noch, deshalb bin ich ja da. Er sah sich nun mein gesundes Ohr an und endlich auch das, das Wehtat - ganze 3 Stunden, nachdem ich dieses Krankenhaus betreten hatte. Er malte mir nun ein Ohr auf und erklaerte, wie das funktioniert - Biologie 5. Klasse, Das kenne ich bereits. "Sie haben was, was eigentlich nur Kleinkinder bekommen. Die Eustachsche Roehre ist verstopft. Schoen, das haette ich ihm auch vor 3 Stunden sagen koennen. Ich bekam nun ein Rezept und war entlassen. Ich machte mich auf die Suche nach einer Apotheke, die ich auch recht schnell fand. Der Apotheker wollte aber meine Versicherungsnummer haben. Ein Glueck, dass ich sie mitgenommen habe. Er stellte auch fest, das ich Deutscher war und da er in seinem letzten Urlaub in Deutschland war und se toll fand, gab er mir 2$ Rabatt. Ich hatte endlich die Medikamente und machte mich schnell nach Hause. Vincent war inzwischen weg, Patrick schlief, da es ihm deutlich schlechter ging als mir. In Zimmer stand die Luft. Ich blieb im Wohnzimmer und schlief auf der Couch ein. Marge rief an. ICh sollte doch zum Haareschneiden zu ihr kommen. Der akute Schmerz war weg und ich war "nur noch" taub auf dem rechten Ohr. Ich sagte ich fuer in einer Stunde zu und muss gleich wieder eingeschlafen sein. Als ich aufwachte, war die Stunde fast rum. Ich machte mich schnell auf den Weg, vergass dabei aber zur Bank zu gehen. Ins Gebaeude kam ich gut rein, da gerade jemand rauskam. Ich klingelte an der Tuer - nichts. Wars doch ne andere Nummer? Ich klingelte 2 Tueren weiter - Auch nichts. Dann sah ich, dass es ja Sektion A, B und C gab. Ich probierte 216 und 214 in allen Sektionen durch. 3Mal wurde auch die Tuer geoeffnet, aber von sonstwem. Marge wohnte hier nicht. Ich ging nun nach draussen und stellte fest, es war das falsche Gebaeude, ich musste eins weiter, wo ich es auch sofort fand. Bevor mir aber die Haare geschnitten werden konnten, musste ich nochmal los, Geld holen, dann konnte es losgehen. Ich liess Artur einfach mal machen und zahlte soviel, wie ich noch nie bei einem Friseur gezahlt hatte. Bilder kommen spaeter, wie es aussieht weiss ich auch nicht so - Kurz eben, aber nur hinten und blond. Den rest des Tages verschlief ich wieder. Sonntag passierte auch nicht sonderlich viel. Ich blieb zu Hause chatete und schlief. Waschen musste ich heute ja nicht, da ich das letzten Mittwoch getan hatte. Die neue Arbeitswoche - Pfingsten gabs hier nicht. Meine Hauptbeschaeftigung lag in einigen Aegyptenpackages, Timo kam nicht, wie angekuendigt. Er schaute erst am Dienstag kurz vorbei und verschwand dann wieder nach Washington. Es kam aber dann noch ein Anruf von ihm, dass ich mich mal an einer kurzen aber praegnanten Washingtonbeschreibung versuchen sollte. Montag abend hatte ich bereits mit Amira telefoniert, die mir evtl eine Wohnung in der Bronx in Aussicht stellte. Der Termin wurde aberr Mittwoch aud naechsten Dienstag verlegt. Seit Montag sprach Vincent abends mit mir, was denn mit mir los sei. Ich wuerde nicht richtig abwaschen, mein Verhalten am Samstag sei peinlich gewesen und er wuerde sich fuer meinen Ruecken schaemen... Jetzt ging es aber langsam zu weit. Nur weil noch etwas Schaum am Geschirr war, war es dennoch sauber. Dass ich mal Geld holen musste fand ich selbst jetzt auch nicht so verwerflich. Und selbst, wenn es mir jemand geliehen haette, haette er es sofort zurueckbekommen, oder ich haette mir die Haare eben nicht schneiden lassen. Ich sah auch daran kein Problem. Und mein Ruecken ging ihn nun wirklich nichts an... Ich glaube ich brauche mal wieder ne Veraenderung.
3.6.09 20:42


Once upon a time...

.... and it seems to be a very long time ago, a young man started a Weblog, but a time passes by and he enters only once a week....

 Um wenigstens in dem Rhytmus zu bleiben oder auch wieder häufiger in Genuß meiner Lektüre zu kommen schreibe ich so weit ich mich erinnern kann von den Ereignissen der letzten Woche.

 

Das Wochenende war das erste wirklich lange Wochenende, das ich hier hatte, denn Montag war frei wegen Memorial Day. Ich stand um sicherzugehen schon um 5.30 Uhr auf, packte die letzten Sachen zusammen, vergass unbeabsichtigt aber einen Pullover, was sich später rächen sollte. Gegen 6 verließ ich das Haus und fuhr nach Chinatown wo ich den Fung Wah Bus sofort fand. Es war erst 6.50 und mein Bus sollte erst um 8 Uhr fahren. Am Schalter fragte ich deshalb, ob sie es auf 7 Uhr wechseln könnten. Dies ging auch ohne Probleme und so war ich einer der ersten im Bus, der noch voll werden sollte, ehe wir losfuhren. Die Türen schlossen sich um 7.12 und Der Fahrer startete neben dem Motor auch die Fußheizung und die Klimaanlage. Nach meinem Befinden hätte er das auch sein lassen können, denn mit etwa 17 Grad war es nicht zu heiß und nicht zu kalt. So bließ mir aber die nächsten 3,5 Stunden ununterbrochen Kaltluft in meinen Nacken. Versuchte ich mich anders hinzusetzen, verbrannte ich mich an der Heizung. Die Rückfahrt würde sicher ein Gangplatz werden, da hat man etwas mehr Platz und keine Heizung - 2 Probleme weniger. Statt um 12 wie angenommen war ich trotz Pause bereits um 10.50 in Boston Southstation. Ich textete Lilly wo wir uns denn treffen würden. Amber meldete sich wenig später und meinte ich solle doch nach Woodside fahren, dort würde mich Lilly dann abholen. Ich suchte also die T auf, so der Name des U-Bahnsystems in Boston und kaufte mir eine 5$ Karte. 2 Stationen fuhr ich bis Park Street und stieg dann um in die green Line, die ich bis zur vorletzten Station durchfuhr. Sobald ich an die Oberfläche kam, schrieb ich Lilly, dass ich gleich da sei. So passte es auch fast, als ich ankam. Sie war nur wenig später da. Wir begrüßten uns und erzählten auf der Heimfahrt. Immerhin hatten wir 10 Jahre nichts voneinander gehört. Hatte ich noch auf deutsch geschrieben, sprach ich jetzt ausschließlich englisch. Zu Hause lernte ich Onkel Fedo und Hund Lizzie kennen und erfuhr, dass wir in 2-3 Stunden zu einem Baseballspiel Red Sox gegen Mets aufbrechen würden. Die Karte koste wie ich sah $25. Er wäre mein erstes Baseballspiel und zugleich mein erstes Mal in überhaupt einem Stadion. Vor dem Stadion bekam jeder, also Lilly und ich eine Wurst ausgegeben, ich bakam auch ein Bier, Lilly nicht, denn sie war mit 18 noch zu jung. In MASS ist Alkohol erst ab 21 erlaubt. Das Spiel begann. Ich verstand recht wenig. Zunächst versuchte ich von Lilly zu erfahren worum es ging. Sie konnte mir aber auch nicht viel sagen. Also sah ich auf das Spielfeld, was passierte da und änderte sich auf der Anzeige. NAch und nach verstand ich immer mehr. Ich war schließlich soweit, dass ich sagen konnte, was passiert sein musste, wärend ich mal weg war, nachdem ich kurz auf die Anzeige gesehen hatte. Nur das mit den Statistiken kapiere ich immer noch nicht. Ich weiss auch nicht was gut oder schlecht ist und wie sie sich genau zusammensetzen. Dafür bräuchte ich wohl noch ein zwei Spiele. Nach dem achten von neun Innings brachen wir bei einem Stand von 2:1 für die Red Sox auf um dem Verkehr zu entgehen, der nach dem neunten Inning alles Verstopfen würde. Lilly war bereits im 4. Inning gegangen - auf ne Party zu ihren Freundinnen. Zu Hause laß ich im Internet schnell noch die Regeln nach, ob ich wirklich alles richtig kapiert hatte und wie das Spiel nun ausgegangen war. Die Red Sox haben doch noch 2:3 verloren. Am Sonntag wachte ich recht früh auf, mir ging es aber nicht so wirklich gut. Zum einen war die Matraze viel zu weich gewesen und zum anderen meldete sich so langsam eine Erkältung an. Beim Frühstück sah ich nun auch endlich Amber. Mit ihr unterhielt ich mich auf deutsch. Sie fragte mich, was ich denn heute machen wolle. Ich hatte die Wahl zwischen ans Meer zu ihrer Mutter, nach Boston oder zu ihrem Freund David ins Hinterland zum Grillen. Da ich Boston wohl am Montag sehen würde, entschied ich mich erstmal dadagegen. Amber rief ihre Mutter an, dort regnete es, also nahm ich janz spontan das grillen bei David. Er hatte ein riesiges Haus mit einem noch viel größeren Garten. Während Amber Salat vorbereitete und David duschte spielte ich mit Lizzie im Garten. Sie bakam echt nicht genug. Aber ich hatte irgendwann genug. Das Essen war mitlerweile alles fertig und auch Caroline war noch gekommen. Es wurde ein sehr lustiger Abend bei Lamm und Schwein, Maiskolben, Shrimps, Salat und etlichem mehr. Nach dem Essen machte David mit mir und Caroline eine Hausführung. Irgendwann meinte er, hier würde ich schlafen. Ich hoffte, das würde ich wiederfinden. Es war ja nicht das halbe Zimmer in einem 1BR Appartment. Als ich mich dann wirklich auf den Weg ins Bett machte, fand ich das Zimmer tatsächlich wieder, aber ich gestehe ich musste etwas suchen. Es war erst das dritte Zimmer...

Der nächste Morgen war noch schlimmer als der letzte. Ich hatte nun wirklich ne fette Erkältung und auch die Matratze war viel zu weich und warm, außerdem war ich halb zerstochen. Sonst bekam ich recht wenig Stiche, da die Mücken lieber andere stachen, aber hier mochten sie offenbar mich. Amber war bereits zur arbeit aufgebrochen und Caroline fuhr auch nach einem Kaffee. David war beschäftigt die Pflanzen in die Erde zu bekommen und Lizzie verlangte schon wieder nach mir. So vergingenVormittag und Mittag, wobei ich nach Möglichkeiten suchte, dass Lizzie zufrieden war ohne dass ich mich viel bewegen musste, den die Erkältung hatte es schon in sich. Lilly kreuzte um halb 2 auf. Zunächst fuhren wir heim nach Holliston um Lizzie loszuwerden. Lilly duschte noch und holte 2 Freundinnen ab. Do waren wir um halb vier endlich in Boston. Von den dreien konnte ich so recht wenig erwarten, abeer ich hatte auch nicht mehr so ewig Zeit wirklich was zu sehen und so aßen wir in Fenegie Hall zu Mittag und spazierten dann über den Hafen. Ich bekam auch noch eine Karte vom Boston und konnte zumindest sehen, was ich noch hätte sehen können. Mein Buss sollte um 5 fahren und lauf Ticket sollte ich um 4.30 spätestens da sein. Also ließ ich mich um 4 von Lilly zur nächsten T Station bringen und suchte meinen weg selbst. Ich war tatsächlich um 4.28 an der Station und schaffte es noch in den vorherigen Buss, da dort noch ein Platz frei war - am Gang aber der Sitz vor mir war zurückgeklappt. Ich verließ Boston 2 Minuten später. Versuchte die nächsten 3 Stunden möglichst unauffällig zu Hussten und niessen. In der Pause klappte ich den Sitz meines Vordermannes vor und hatte für den Rest der Reise eine den Umständen entsprechende sehr gute Fahrt. Un der Subway in NY hatte ich erst das Gefühl alle mieden mich, denn der Platz rund um mich war frei und dennoch standen viele Leute, später glaubte ich, man nahm mich garnicht mehr wahr.... Ich fiel zumindest gleich ins Bett.

Dienstag war wieder arbeitstag. Ich wollte nicht aufstehen, tat es dann aber doch. Ich konnte nicht zu Hause im Bett bleiben. Der Tag war geprägt von Mails und Anrufen von Timo und immer verlangte er nach mir. Es ging dabei um Packages für Alexandria und Cairo, sowie russische Übersetzungen der US Packages. Ich bearbeitete alles, hörte mir seine änderungswünsche an und sandte es ihm erneut.

Mittwoch hatte ich endlich Medikamente, die mir weiterhalfen und ich fühlte mich schon viel besser, aber Patrick war richtig krank.

Donnerstag blieb er ganz im Bett während ich noch etwas Schnupfen hatte, aber sonst war es fast ausgestanden. Heute hatte ich recht wenig zu tun, auch wenn Timo sich gegen Ende recht häufig meldete. Er hatte die productionMail von Joan zu sich umgestellt und ich bekam seit Mittwoch keine Mails mehr auf Production. Eine Lösung hierfür fand ich nicht, aber eine für ein komplett von mir erstelltes Washingtonpackage. Timo medete sich für die gute Arbeit an den Packeten zurück. Ab Montag ist er ja wieder in NY im Büro. UNd Maia, Kenia und Deon munkelten schon was über "new special friend". Und ich schaffte es endlich, die ersten Hotels hochzuladen - Chicago, auch wenn ich sie nicht fand wenn ich danach suchte...

29.5.09 02:30


Last week

So, hier mal wieder Neuigkeiten von mir, ich habe mich ja jetzt etwas länger nicht gemeldet gehabt. Das lag zum einen daran, das myblog.de seit 10 Tagen spinnt und ich nicht mehr so richtig auf die Seite komme, des weiteren daran, dass unter der Woche nicht so richtig was neues passiert ist, weil ich recht wenig Zeit hatte und schließlich, weil mir die Lust etwas gefehlt hat. So lässt sich die letzte Woche auch schnell abhaken, da nichts übernatürliches geschehen ist. Am Freitag haben wir versucht ins Kino zu gehen. Angels & Demons. Allerdings waren keine Karten mehr zu bekommen. Daher sind Vincent, Malou und ich erst in ein philippinisches Restaurant gegangen was essen und danach sind wir zu Marge. Dort waren auch bereits schon Bob und Ann anwesend. Es war ein netter und recht langer Abend. Samstag sind Malou, Vince und ich zu IKEA aufgebrochen. Die IKEA Märkte sehen ziemlich genauso aus, wie die in Deutschland. Nur der Hot Dog wird wesentlich spärlicher serviert – ohne Zwiebeln und Gurken. Mein einziger Grund mit zu IKEA zu fahren war in der Tat das Essen. Somit habe ich mir das erste Mal Schokolade in den USA gekauft und mal ein richtiges Müsli, das ich im Supermarkt so nicht finden kann. Anschließend sind wir mit all den Spiegeln, Pflanzen und anderen Kleinigkeiten nach Yonkers gefahren. Dort habe ich dann endlich den Kinogenuss bekommen, der und gestern verwehrt geblieben war. Zunächst sahen wir drei und Wolverine an, dann wollten wir in Angels & Demons. Der Film lief aber um 12.30 nur noch auf der anderen Seite. Vincent ist mit unseren Karten einfach zum nächsten Kontrolleur und meinte, dass wir den Film verpasst hätten. Wir sind tatsächlich durchgekommen, was ich nicht gedacht hätte. Somit ging der Tag auch bis um 3, bis wir wieder zu Hause – in Yonkers waren, wo wir die Nacht verbrachten. Am Sonntag mussten Vincent und ich erstmal unsere Wäsche, die wir mitgebracht hatten trocken bekommen. Da ich keinen besseren Platz zum zusammenlegen finden konnte, legte ich sie auf dem Sofa zusammen. Danach sahen sie zwar wieder ordentlich aus, waren dummerweise aber fast alle voller Hundehaare. Wir schafften es aber dann doch, bis um 4 zu Hause zu sein, was auch gut war, da wir und für 6 mit Eugene verabredet hatten. Wir wollten in eine Cocktail barrr, da Vince noch nie einen Long Island Ice Tea getrunken hatte. Die Bar in die wir gingen war eine Schwulen bar, wie ich aber erst etwas später mitbekam, als dann auch noch Bob, Jerome und Arthur da waren. Wir wechselten noch in eine weitere Bar, die für die gleiche Klientel, aber weniger schön eingerichtet war. Erst um 10 machten wir uns auf den Heimweg – alle bis auf Bob, der unsere Gruppe verließ. Ab 11 starteten wir dann zu Hause mit dem Karaokeabend. Jeder musste mal singen. Nach der ersten Runde war ich gar nicht mal schlecht. Mit „Knocking on Heavens Door“ kam ich immerhin auf 73%. Arthur war um einiges schlechter. Die 2. Runde riss mich dann doch sehr nach unten. „Final Countdown“ brachte mir gerade mal magere 18% ein. Damit hatte ich auch nach meinem 5. Lied noch den schlechtesten Schnitt. Jerome, Vincent und Eugene musste ich neidlos anerkennen konnten gut singen. Sie hatten alle einen Schnitt von über 70%. Montag war wieder Arbeiten angesagt. Joan kam etwas früher als sonst und bat uns alle an ihren Schreibtisch. Sie erzählte uns, dass Timo sie gechasst hatte und Donnerstag ihr letzter Arbeitstag sei. Das kam dann doch für alle etwas überraschend. Nach der Arbeit fuhren Kenia, Joan und ich mit Maia nach Hause um ihre Geburtstagsfeier nachzuholen. Sie wohnt in Jersey City. Damit nutzte ich erstmals den PATH Train und verließ erstmals den Bundesstaat New York. Zum ersten Mal war ich auch in einer Wohnung, die keinem Philipino gehörte und zum ersten Mal trank ich einen Cosmos. Am Dienstag war im Büro sehr wenig los. Deon war wieder da, er war gestern krank und erfuhr die Neuigkeiten erst jetzt. Dafür kam Joan heute nicht ins Büro. Irgendwie bekam ich ihn dann doch auch rum und ging dann mit Kenia zu einer Hotelparty in Grand Central Station. Mittwoch begann auch wieder sehr ruhig. Erst als Joan heute kam überschlug sich für mich dann alles. Sie überließ mir ihre Ordner, erklärte mir noch etwas, fragte ob ich etwas gar nicht verstanden hätte und übertrug mir dann die ganze Produktion alleine. Klasse, ich war jetzt quasi mein eigener Chef, hatte einiges mehr an Verantwortung, keinen mehr, der mit was erklären konnte und bekam dafür nicht mal mehr Geld. Ich hatte nun einen erstmal unüberschaubaren Wust an Daten, Ordnern Mails und allem Möglichen anderen, was ich nun fertig stellen sollte. Keiner mehr da, der gegen prüft, was ich für einen Mist verzapfe. Ob das so geplant war?
21.5.09 02:40


es wird tropisch

Oh, ist heite schon Dienstag? Kommt mir noch vor, wie Montag.

Ähm heute ging ich sehr gut ausgeschlafen zum Büro, da ich schon früh im Bett war. Im Büro diesmal auch keine Überraschung wie gestern. Jeder kam, wie ich es gewohnt war. Erst ich, dann Maia - zurück aus Vegas mit sehr viel mehr Farbe - dann Deon, Kenia und schließlich Joan. Mit Mails war heute nicht viel. Was wäre denn möglich, was ich heute mache. Südamerika hatte ich weitesgehendst fertig, also sah ich mir mal Südpazifik an. Welche Inseln werden denn hier im Allgemeinen so dazugezählt. Ich kam auf Fiji, Cook Inseln, Samoa, Tahiti und Tonga. Das sollte reichen. Zu welchen der Inseln hatte ich denn hier Verträge, Aktualliesierungen, Tarife, Tabellen oder sonstwas hier rumliegen. Fiji jede Menge, dann noch etwas Tahiti. Der Rest war gerade hier nicht vertreten. Ich wollte gerade anfangen die Hotels herauszusuchen, die ich mit aus der Liste der Hotels auf Fiji ausgesucht hatte, als Joan mit einen neuen Auftrag gab. Hier hatte sie jetzt die Transfer und Tourtarife von Brasilien. Zudem müsste die Bookingengine nochmal überprüft werden, da sind ein paar Fehler drin. Ich hatte mit den ersten beiden Aufgaben für heute genug zu tun, ließ mich dabei auch noch von Viviane und Silke unterhalten. So wurde ich mit Brasilien fertig, mit Fiji fertig und wusste neues aus Deutschland, Russland und Europa. Die Nachfeiergeburtstagsparty von Maia konnte heute nict stattfinden, da Kenis verhindert war. Also beschloss Maia, für morgen was zu trinken mitzubringen und die Party auf nächste Woche zu verlegen. Hoffentlich nicht auch noch aud Donnerstag, denn da hin wurde die Buchpräsentation in der ungarischen Botschaft verlegt, weswegen ich schon nicht zur Omni (<-- das ist ein Hotel) Cocktailparty konnte. Man muss eben Prioritäten setzen. Aber wenn mal abends ne Party ist, dann sollen sie doch bitte nicht alle an einem Tag sein und dann für zwei Wochen wieder nichts. Die Verteilung ist einfach schlecht.

13.5.09 01:59


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