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Stay alive

So, das letzte mal, das ich mich gemeldet hatte ist schon ein Weilchen her. Mir geht es aber weiterhin gut. Ich hatte nur Urlaub und Viviane war zwei Wochen bei mir

Angekommen ist sie am 23.7. Ich bin aufgestanden wie immer, wenn ich sonst auch zur Arbeit gehe. Nur bin ich heute nach Newark gefahren. Bis dahin war es ja noch einfach. Erst mit der Metro zur 34. Straße und dann mit dem PATH bis Newark. Dort bin ich dann an der PENN Station rumgelaufen und hab den Flughafen gesucht. Ich bin in eine Passage gekommen mit sehr viel Flugzeugwerbung und das Ding hieß Gatewaypassage, also konnte ich ja nicht so weit weg sein - dachte ich. Nachdem ich am anderen Ende rausgekommen, einmal um das Gebäude gelaufen und noch immer kein Flughafen zu sehen war habe ich mal gefragt. Ich war völlig falsch hier. Ich sollte doch 2 Straßen weiter laufen und dort in einen Bus einsteigen - die 40. Ich lief dorthin und weil gerade kein Bus kam und ich ungeduldig war und schon spät dran war lief ich einfach mal weiter bis zur nächsten Station. Dort kam ein Bus, er fuhr aber nicht zum Flughafen, der nächste auchnicht. Mann, sind die Busfahrer hier unfreundlich. Aber der dritte - eine 62 brachte mich zum Flughafen. Ich stand nun an Terminal A, musste aber an B. Drinnen fand ich einen Airtrain und fuhr eine Station weiter. So das Terminal hatte ich erreicht und auch die Arrivals fand ich schnell. Doof, das der Flug nicht auf der anzeigetafel stand. Der einzige Airindiaflug war vor 20 Minuten gelandet und kam aus Madras. Vielleicht hatte er ja zwischenstopp in Frankfurt gemacht, dachte ich mir und hoffte darauf, dass die Leute endlich rauskamen. Ich wartete und wartete und es kam keiner. ...Da eine Gruppe Inder, das muss der Flug sein. Zwischendrin ein paar Deutsche, die ich ausmachen konnte, aber keine Viviane. Wieder kam keiner und dan tröpfelten nochmal ein paar wenige Leute heraus. Endlich kam sie auch. Juhuu.

Gemeinsam fuhren wir mit dem Airtrain bis zum Ende, da waren aber keine Shuttlebusse. Also zurück zu P4. Hier kamen Busse von allen möglichen Hotels. Endlich dann auch mal einer von unserem Hotel. 20 Minuten später waren wir im Hotel. Sah nicht schlecht aus, war aber zwischen 2 Schnellstraßen und an ein fortkommen zu Fuß war nicht zu denken. Wir waren also auf Shuttle oder Taxi angewiesen. Nachdem die Koffer größtenteils leer waren, brachen wir auf, weil ich ihr NYC zeigen wollte. Shuttle - Airtrain - Zug - PATH und wir waren am WTC, aber 18 Dollar los. Das konnte es nicht sein. Da es nun regnete, fiel die erste Besichtigung etwas kürzer aus und wir rannten von Geschäft zu Geschäft um nicht total durchweicht zu werden und waren auch recht schnell wieder im Hotel, nachdem wir in Elmhurst noch ein paar meiner Sachen geholt hatten.

Diese Verbindung besserte sich dann dadurch, dass wir mit dem Bus fahren konnten, der nur 2,70 für und beide kostete, aber wir waren dennoch 2 Stunden unterwegs - einfacherer Weg. 

Am 24. weihten wir unseren Citypass mit dem Guggenheim Museum ein. Gut, für die anderen  Attraktionen war sehr viel Platz für eine Steigerung. Das Museum war jetzt nicht soo hoch interessant. Anschließend spazierten wir durch den Central Park und irrten zum ersten Mal zum Times Square, wo wir Toys R us besonders begutachteten.

 Samstag stellten wir uns am South Street Seaport in einer Schlange an, um an Musicalkarten zu kommen. Und wir bekamen tatsächlich 2 zusammenhängende Karten recht weit vorne 40% reduziert für Avenue Q Ein tolles Musical. Richtig Genial. Die Zeit dazwischen zeigte ich Viviane Manhattan an einem Tag. Ihre Füße wurden auf eine seeehr harte Probe gestellt. South Street Seaport, Brooklyn Bridge,Flatiron, Bryant Park - und ich kaufte mir noch ne Camera. Aber mehr oder weniger lädiert kamen wir dann doch wieder am Times Square an und sahen das Musical. Sehr gut durchgehalten mein Schatz

 Sonntag ließen wir es deshalb etwas ruhiger angehen und wollten nur in ein Museum - Wir entschieden uns für das Naturhistorische. Leider hatten wir viel zu wenig Zeit dafür, da es nach nur 1,5 Stunden wieder schloß und wir uns davon die Hälfte der Zeit eine Planetariumsvorstellung ansahen.

 Montag dachten wir geht es nach Boston. Weil wir rechtzeitig am Bus sein wollten, bestellten wir ein Taxi - Es hieß es gäbe eins für 15 USD pro Person. Dummerweise wollte der Taxifahrer 95 USD und Boston war erst am Dienstag. Da wir nunmal schon so früh in Manhattan waren nutzten wir es eben und fuhren hoch auf das Empire State Building - ohne in einer Stundenlangen Schlange stehen zu müssen. Wir hatten die Plattform zu beginn fast für uns alleine. Später vervollständigten wir die Sicht von oben mit einer Sicht aus dem Wasser - mit dem Speadboad ging es einmal halb um Manhattan und zurück.

Jetzt am 28. war endlich Washington dran. Wir standen um 4 auf, um den Bus auch garantiert zu bekommen, waren viel zu früh da und nahmen einen Bus früher. In Washington liefen wir erst zum weißen Haus, dann über Washington Memorial zum Lincoln Memorial und die Mall entlang zum Kapitol.

Der 29. war wieder sehr regnerisch. So waren wir lediglich im Time Warner Building und gingen dann Chinesisch essen und waren recht schnell wieder zurück, da morgen Boston auf dem Programm stand.

Das mit dem Bus kannten wir ja schon.  In Boston blieben wir im Wesentlichen im Bereich Long Wharf, Faneuil Hall, Quincy Market, liefen aber auch mal über eine Brücke nach Südboston und zurück. Wir fuhren etwas früher zurück, da wir ja 4 Stunden nach NY fuhren und nochmal 2 Stunden weiter mussten.

 Der letzte Julitag wurde dem Met gewidmet

Im August  versprach ich Vivi, zeigte ich ihr einen Strand. So fuhren wir nach Coney Island - Brighton Beach. Am besten fand ich, das wir im russischen Viertel waren. Alles stand hier auf Russisch und nicht auf Chinesisch oder Spanisch, wie ich es bislang kannte. Wir aßen dann auch erstmal in einem russischen Restaurant. Sehr leckeres Essen. Das hat mir echt gefehlt. Besonders der Kwas war gut, aber auch teuer.

Am 2. August lösten wir auch das letzte Ticket im Pass ein - wir waren im MoMA. Die obersten Stockwerke waren durchaus noch interessant, aber mit der modernen Kunst kann ich nicht wirklich was anfangen. Zu den Museen würde ich sagen  - ins Naturhistorische muss ich unbedingt nochmal, besonders weil ich nur ein Stockwerk gesehen habe von 4. Auf Platz 2 folgt das Met mit auch sehr interessanten Teilen, wie die mittelalterlichen Waffen und Rüstungen, alte Kleidung weltweit, Ägypten und einiges mehr. Dann kommt mit gewissem Abstand das MoMA, da immerhin die Gemälde zwischen 1880 und 1940 noch interessant waren. Und zuletzt dann noch das Gggenheim. Da beeindruckt echt nur die Architektur des Gebäudes, nicht aber der Inhalt.

3. August war wieder ein Strandtag, an dem ich auch etwas Gefallen gefunden habe, was ich aber eigentlich nicht zugeben darf

Und zu guter Letzt fehlt noch eine NY Attraktion - Die Freiheitsstatue - was viele zu erst sahen, sahen wir uns eben am Ende an. Diesmal aber mit Ellis Island und dem Migrationsmuseum.

 Dann kam auch schon wieder der Abschied nach einem langen Tag gefangen an Terminal B Newark Liberty International Airport EWR. Verbesserungsvorschlag für den Flughafen - Schließfächer.

6. August - back to work. 188 Mail im Posteingang - Solveig arbeitet stundenweise hier und hat meinen Schreibtisch und Mac genutzt und durcheinandergebracht. Aber die Mails doch weitesgehendst abgearbeitet. Morgen geht es dann wieder normal weiter.

 

Noch 20 Wochen- dann ist Weihnachten...

 

 

7.8.09 01:45


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Wohnungsfrage beendet

Sonntag fuhr ich mal wieder in die Bronx um mir eine Wohnung anzusehen. Das Haus war direkt neben der Metrostation, auch ein Supermarkt und eine Wäscherei waren genau gegenüber. In der Wohnung sah es auf den ersten Blich auch nicht schlecht aus. Das Zimmer was wesentlich größer als die, die ich bislang gesehen habe. Aber es war nichts drin, außer einem Bett. Kein Schrank, kein Tisch,... Auch in der Küche gab es weder Mikrowelle noch Toaster. Der ware Grund, weshalb ich sie nicht wollte, waren aber die Leute. Es war nur einer da, der mir die Wohnung zeigte. Es schien Angst zu haben mit mir zu reden. Auch berührungen konnte er offensichtlich nicht ausstehen, wie ich beim verlassen der Wohnung bemerkte.

Montag sprach ich dann nochmal mit Eugene und Vincent. Ich blieb hier, wenn es ginge. Und es ging. Denn mal einfach so durchgerechnet kommen bei einer anderen Wohnung schnell mit Nebenkosten 600 zusammen. Bis Dezember wären das schon 1000 USD, die ich mehr zahlen würde. Da sparte ich doch lieber das Geld und könnte mir davon für 2 Wochen über Weihnachten ein Appartement mieten. Das müsste es aber auch schon für einiges weniger geben - so 300 - 400 ist da schon realistisch. 

 

Dennoch lies ich es mir nicht nehmen, am Montag nach der Arbeit mir die letzte Wohnung, für die ich einen Termin hatte mir noch anzusehen. Zunächst bekam ich aber die Nachzahlung für den Monat, zahlte den Scheck bei der Bank ein und hob die Miete ab. Da ich Hunger hatte und ich gerade in der Nähe war, aß ich endlich bei Grey's Papaya - 2 Hotdog mit Sauerkraut und Zwiebeln und ein mittlerer Papayasaft für 3,95. Da konnte man nichts sagen. Jetzt aber nichts wie los nach Hoboken dachte ich mir, fand aber den Eingang zum PATH nicht. Ich suchte ne halbe Stunde, bis ich ihn endlich hatte. Die Fahrt nach Jersey und mit dem Light Train waren kein Problem und gingen sehr schnell. Nun hatte ich aber nur den Staßennamen und die Hausnummer. Mein Gefühl sagte mir, das ich nach links gehen müsste, da war aber nur eine hohe Mauer. Also fragte ich jemanden, wo es denn nach Westen ginge. er deutete nach rechts und ich lief und lief und lief die Straße bis zum Ende, aber Webster Ave gab es nicht. Zwei weitere Paersonen die ich fragte kannten die Straße nicht, also rief ich an und erkundigte mich so. Am Ende der Mauer sei ein Aufzug, den müsste ich hoch und dann noch ein paar Blocks laufen. Hatte ich also Recht mit meinem Gefühl. Zehn Minuten später stand ich vor der Tür. Das war diesmal ein ganzes Haus, in dem Studenten und andere junge Leute etwa in meinem Alter wohnten. Das Zimmer war karg aber nett. Ich unterhielt mich so noch ein wenig und machte mich auf den Rückweg. Gerade als ich an die Statio kam, fuhr gerade der Zug ein. Ich fand dummerweise aber keinen Automaten, um das Ticket zu stempeln. Also stieg ich so ein, wird schon gehen. Dachte ich. Als ich ausstieg standen da zwei Polizisten, die die Tickets kontrollierten. Ich hatte zwar ein Ticket, aber ungestempelt. Somit durfte ich erstmal mit einem der Polizisten verhandeln, der mit natürlich kein Wort glaubte und meine Daten aufnahm. Ich bekam eine Nummer in die Handgedrückt, wo ich mich melden sollte und durfte weitergehen. Mistkram... Mit dem PATH war ich schnell wieder in Manhattan und stieg in die E ein um nach Hause zu kommen. Allerdings gab es da irgendwelche verkehrstechnischen Schwierigkeiten: We are delayed because of train traffic ahead of us. Es dauerte 50 Minuten, bis ich endlich wieder in Elmhurst war. Dann im Haus die nächste Überraschung. Der Aufzug ist kaputt, ich durfte in den 7. Stock laufen. Um den Kram irgendwie wieder auszugleichen ging ich mit Vince mit, der zu einem Freund wollte. Vorher stoppte er aber noch an einer Polizeistation, um Papiere abzuholen. Bei Vinces Freund, ich musste nochmal fragen, wie er denn heißt, trank ich fast eine Flasche Wein. Wir blieben bis kurz nach 12, dann hatte Vince Geburtstag. War ihm aber scheinbar egal. Er wollte nichts machen. Wieder zu Hause fiel ich sofort ins Bett. Am nächsten Morgen hatte ich keine Probleme mit dem Aufstehen, auch keine Kopfschmerzen, aber einen doofen Zug. Mal wieder konnte ich meinen Kopf nicht nach rechts bewegen. Im Büro war heute mal wieder weniger los. Ich beschäftigte mich damit, einen Produktionsreport der letzten 14 Tage zu verfassen. Ich kam auf 6 Seiten, die ich Timo mehrfach sandte, bis er es entgültig perfekt fand.

16.7.09 02:53


Wo werden wir wohnen?

Gegenwärtig ist die Zeit geprägt von der Wohnunhs-/Zimmer-/ Appartementsuche. Am Donnerstag nach der Arbeit fuhr ich nach Nordmanhatten und den kleinen Zipfel um die 178ste Straße. Als ich aus der Subway ausstieg stand ich in einer Straße mit lauter Läden, Supermärkten und sonstigen Sachen, die man mal eben auf dem Heimweg einkaufen könnte. Die Wohnung selbst war nur 2 Block entfernt. Ich klingelte und konnte außer gekratze nichts hören. Also rief ich sie an und sagte, dass ich nun vor der Tür stünde. Die Wohnung selbst war ein sehr schmaler Flur mit einer Reihe Türen an der linken Seite. Bad, das leere Zimmer, Küche, ihr Schlafzimmer und der Flur führte in ein recht großes, geräumiges aber viel zu vollgestelltes Wohnzimmer. Das Zimmer, das für mich vorgesehen wäre, war sehr klein. Außer dem Bett und ner Kommode passte hier nichts mehr rein. Außerden kläfften noch 2 fußgroße Hunde ununterbrochen. Nette Nachbarschaft, aber ich denke, die werde ich nicht nehmen. Darauffolgend kam die Oddysee zu Vincent, der im openair Kino auf mich wartete. Freitag hatte ich keine Wohnung, die ich mir ansehen wollte. Aber ich hatte wieder mal ein sehr langes Telefonat mit Timo. Ich hatte bevor ich beinen Urlaub beginnen konnte noch 3 große Projekte, die fertig sein sollten. Den Produktionsbericht, irgendwelche Promos und ...hmmm, was war den das dritte. Ich habs mir ja im Büro aufgeschrieben... Anschließend ging ich ausgiebig Essen einkaufen und kochte mir mal was richtiges. Ich schaffte es wieder nicht, nur für eine Person zu kochen, so hatte ich auch gleich das Mittag und Abendessen für den Samstag. Vincent war nicht zu Hause und kam auch am Samstag zunächst nicht. Ich musste aber am Samstag früh nach Jersey City zu ner Besichtigung aufbrechen. Die hinfahrt kostete mich geschlagene 2 Stunden und 20 Minuten. Das loag auch daran, das die Linie des Lighttrain, die ich brauchte an genau diesem Tag nicht verkehrte und ich mehrfach umsteigen musste. Aber so entdeckte ich Jersey City. Eine sehr schöne, saubere und recht neue Stadt. Auch das Zimmer war voll ok und alles inklusive. Mich stötre aber der weite Weg und die 2 extreticketz, die nochmal über 100 Dollar verschlingen würden. Meinen Rückweg schaffte ich in nur 80 Minuten. Vincent meldete sich per SMS. Wir einigten uns darauf, wenn er heimkäme Scrabble zu spielen. Ich bekam für jedes Spiel 100 Punkte vorsprung und verlor doch alle 3. Gegen 2 kam ich dann ins Bett. Auch heute steht wieder eine Wohnung auf dem Programm, in der Nordbronx. Mal sehen wie die so aussieht. Montag würde ich dann auch von Deon erfahren, was mit dem Appartement ist. Bislang muss ich sagen, würde ich doch lieber bleiben wo ich gerade bin.
12.7.09 18:13


Ein bisschen gay...

Hmmm, wo fange ich denn mal an, was ist denn letzte woche alles so passiert???... Unser Büro ist zum 1. Juli umgezogen. Wir sind also momentan nicht mehr am Broadway, sondern in Midtown East. Auch Turtle Bay genannt. Momentan, solange ich noch in Queens wohne habe ich nur noch 4 Haltestellen, muss aber deutlich weiter laufen als vorher. Das neue Büro ist das Appartment von unserem Chef in so einem Luxuswohnkomplex mit Türsteher und Rezeption. Ich bekomme jedes mal die Tür geöffnet, anmelden muss ich mich mitlerweile nicht mehr. Im Herbst werden wir wieder umziehen.Ende Juni war ich dann mit Vincent auf der Gayparade. Ich habe sie mir wilder vorgestellt. In dem Zug waren ja fast nur Politiker, Kirchen und Hilfsorganisationen, vorallem zur AIDS Prävention. Ich habe mich trotzdem die Zeit nicht so wirklich wohl gefühlt. Aber alles, was ich bekommen habe, war ein Sonnenbrand. Letzt Woche war Timo dann die ganze Woche da. Da wir weniger Platz haben, saß er dummerweise die ganze Zeit direkt hinter mir. Also erstmal nichts mit chatten und privatem surfen. Ich musste also wirklich beschäftigt tun. Sobald es mir nicht gelang, und das war Mittwoch schon der Fall bekam ich wirklich einiges an Arbeit. Nach und nach kommt für mich immer mehr dazu. Am Freitag durften wir wegen Independence Day schon um 2 gehen, oder die anderen beiden, denn Timo wollte noch mit mir reden. Es ging um meine Arbeit in der Zukunft. Erstmal lobte er mich für meine gute und schnelle und zuverlässige Arbeit. Immerhin. Dann kam er auf die Zukunft zu sprechen. Ich werde in den nächsten 3 Monaten zusätzlich die Teamtreffen leiten sollen und die Protokolle dafür schreiben, zu allen laufenden Verträgen die wir haben ein Verlaufs oder Operationsprotokoll anlegen und überwachen, das alles zeitnah passiert und es keine Verspätungen mehr gibt. Schließlich soll ich alle 14 Tage einen Newsletter erstellen, mit den Produktionsneuigkeiten. Also ich soll die neuen Hotelverträge und meine erstellten Beschreibungen den Salesleuten verkaufen... Ab September komme ich dann in Kundenkontakt und darf auch Sales machen. Nächstes Jahr werde ich wohl in LA sein, also noch den Januar bis Mitte März. Diese Details will er aber erst im September mit mir klären. Diese Unterredung war dann um 3.15 Uhr beendet. Er hat mich bis zur Subway begleitet und zum Abschied umarmt. Ich denke er mag mich und will wirklich, dass ich hier was lerne. Samstag war dann Independence Day. Ich habe an der Westside ab 3 mit Vince in so einem abgesperrten Bereich gewartet, bis das Feuerwerk um 9.30 endlich anfängt. ab 6 sind schon keine Leute mehr reingelassen worden. Das Feuerwerk selbst hat 25 Minuten gedauert. Dann sind all die Millionen Menschen zurückgeströmt und haben halb Manhattan lahmgelegt. Sonntag war ich mit Vince dann mal wieder im Kino. Ich habe jetzt also auch Ice Age 3D, Public Enemy und Hangover gesehen. Dann ist Patrick am Mittwoch letzte Woche verschwunden. Die Polizei war am Donnerstag und Freitag da. Hat mich auch befragt, was ich denn wüste. Vince weiß mitlerweile alles, was er nicht mitbekommen sollte, aber nicht von mir, sondern von seinen Freunden. Mittlerweile hat sich Pat aber gemeldet. Er will nur nicht mehr nach Hause. So lange habe ich wenigstens ein Zimmer fuer mich. Was meine Wohnungssuche betrifft habe ich von Amira eine Absage bekommen, mir aber gestern gleich eine Wohnung in Brooklyn angesehen, die ich aber bestimmt nicht nehme. Eine weitere Option habe ich in Nortmanhattan und auch Deon habe ich eingeschaltet. Beide Sachen liegen um die 500 USD. Mal sehen, was es da noch gibt. Die neue Woche hat dann wieder angefangen wie üblich. Ich habe mich im Büro mit den Opreational sheets befasst, kam da aber nicht weiter, weil ich die Unterlagen von Deon und Maia brauche. In der Subway kam mir heute aber ne Idee, vielleicht komme ich morgen damit weiter. Dienstag lief den ganzen Tag die Trauerfeier von M.J. auch sonst war ich wenig produktiv, da ich im wesentlichen meine Aufgaben organisiert habe. Heute habe ich neben einem Hotel Bios, das ich gerade am erstellen bin auch die Sache mit meinem Geld geklärt. Ich werde es so bald wie möglich bekommen, Der Scheck ist wohl heute raus. Weiterhin habe ich delivery boy spielen düürfen. Heute ist ein VIP Gast in NYC angekommen. Timo wollte, das ein Geschenk und seine Karte auf dem Zimmer sind, bevor sie kommt. Ich bin also losgezogen und habe eine Flasche Wein gekauft. Dabei ist mir aufgefallen, das ich die Karte vergessen habe. Also bin ich mit dem Wein zurück und habe die Karte geholt. Dann fiel mir auf, dass ich keine Quittung für den Wein hatte. Also nochmal zurück in den Likeurshop. Die Quittung habe ich problemlos bekommen und bin weiter Richtung Hotel. Da fiel mir wiederum auf, dass ich vergessen habe den Wein einpacken zu lassen. Aber egal. Ich bin also im Hotel zur Rezeption und habe der Dame klargemacht, wer das aufs Zimmer bekommen soll, dass sie in einer Stunde wohl kommt und dass sie es bitte doch noch schön Verpacken sollen. Bei der Frage, ob ich ne persönliche Nachricht dalassen will, meinte ich nur, dass ich lediglich den Lieferauftrag habe. Nach ner halben Stunde war ich zurück am Schreibtisch und Maia meinte, dass ich langsam mal lossollte, den Wein zu kaufen... Ach ja, der Gottesdienst vorletzte Woche war for the mother of perpetual help, wem das was sagt.
9.7.09 01:03


movement successfull

Wieder zog eine Woche ins Land. Aber es hat sich auch wieder einiges getan. Letzte Woche durfte ich Mittwoch, Donnerstag, Freitag und diese Woche Montag in jedem Stockwerk Flyer aufhängen, dass wir Möbel verkaufen. Die Dauer, die ein solcher Flyer da hing war recht kurz und ich kam jedesmal mir weichen Knieen zurück. Scheiss Job. Immerhin erfüllte er seinen Zweck. Es kamen genug Leute ins Büro und fast alle Möbel wurden verkauft. Ansonsten brachten Deon und ich jeden Tag ein paar Kisten ins neue Büro. Daher hatte ich gegen Ende der Woche auch fast immer ne Stunde früher Feierabend. Am Freitag meldete sich Amira, ob ich nicht Lust hätte, mit ihnen wegzugehen. Klar, sehr gerne. Wir wollten uns an einer Bar in der Uppereastside treffen. Ich war etwas früher da, was auch sehr gut war, da kurze Zeit später ein riesiges Gewitter herunterkam mit solchen Regenmassen, das man innerhalb von 5 sekunden völlig durchnässt war. Erst als der Regen nachließ, kamen Amira, Mike und Pete. Eintritt 5 USD, damit hatte ich nichts mehr... Aber ein Bier kostete nur 25 cent und so wurden mir 12 Bier spendiert. Ich lernte auch ein neues Spiel mit vielen Bechern voller Bier und 2 Tischtennisbällen, aber ich verlor immer... 2 Bars später gesellte sich noch jemand zu unserer Gruppe. Die Namen weiß ich leider nicht, da es beim Vorsellen zu laut war und man ja auch so seinen Spass haben kann.

Samstag war ich dann wieder mit Vincent unterwegs. Wir fuhren diesmal zum Union Square. Dort war ein riesiger Wochenmarkt. Zumindet mal für amerikanische Verhältnisse, da ich hier sowas noch nicht gesehen hatte. Ich fand sogar richtigen Käse und Brot Dann wusste ich ja, wo ich jetzt was bekommen könnte, ohne ewig durch die Weltgeschichte zu fahren. Auf unserem weiteren Marsch kamen wir an einer wirklich mal groß wirkenden Kirche vorbei - katholisch, gotischer Stil - sehr schön, und landeten für 2 Stunden in einem Bücherladen. Gegen Abend aßen wir je ein Halohalo und gingen in eine katholische Kirche (eine Andere) wo Vincent wohl beim Schmücken geholfen hatte. Der Gottesdienst war ewig und langweilig und ich verstand nicht, was da alles runtergeleiert wurde. Es waren weder Glaubensbekenntniss noch Vater unser oder Abendmahl oder was ich sonst so kenne. Es wurde einfach stupide Ein Text nach dem anderen runtergelesen und die Gemeinte lass dann einen Anderen text, der etwas eingerückt war. Und das über 2 Stunden und 25 Seiten. OK, die Predigt stand nicht in dem Heft. Dabei bin ich aber auch fast eingeschlafen, da alles wieder und wieder wiederholt wurde. Endlich war der Gottesdienst fertig  - und die Gemeinde setzte sich in Bewegung zu einer Prozession durch die Stadt. Aber ohne mich und Vincent. Wir halfen derweil beim Aufbau zum Essen in der angrenzenden Turnhalle. Als die Prozession wiederkam wurde gegessen und dann halfen wir noch beim Abbau. Dafür bekamen wir auch die Reste vom Essen mit. - Es reichte noch bis Dienstag, was wir bekommen hatten.  Sonntag brauchte ich also keine Kirche mehr, Vincent aber auch nicht. Stattdessen gingen wir und die Gayparade ansehen. Ich fand sie nicht so spektakulär. Man bekam nur Politiker, Kirchen und Hilfsorganisationen, besonders die, die was mit AIDS zu tun hatten zu sehen. Da ist jeder Rosenmontagszug interessanter. Man bekommt da auch noch was zugeworfen. Ich denke dass es auf dem CSD in Köln auch weniger Prüde zugeht als hier in NYC. In den 3 Stunden, die ich da am Straßenrand stand fühlte ich mich aber dennoch eher unwohl und bekam auch einen netten Sonnenbrand im Nacken. Ich hätte ja auch ganz leer ausgehen können.

Heute war dann unser erster Arbeitstag im neuen Büro. Nachdem ich meine Sachen sortiert und wieder gefunden hatte, konnte es auch fast wieder weitergehen. Ich stellte gleich mal fest, dass auch beim laden auf zoho die Bilder verloren gingen und brauchte daher nochmal meine Daten vom Laptop. Ich hatte mit dem Umzug ja wieder mal den Computer gewechselt. Aber ich konnte mich nicht beschweren, dass mir die Arbeit ausging. Ich kam zu fast nichts anderem mehr, außerdem saß Timo in meinem Rücken und ich hätte auch gar nicht anders können, selbst wenn ich gewollt hätte. Ich vergaß so auch fast das essen. Aber Timo lud uns alle zu einer Pizza ein. Ich sollte aber mitgehen und im beim Tragen behilflich sein. Bei der AUswahl war er sich unschlüssig. Ich schlug eine Pizza vor und er akzeptierte sofort. AUch auf meine Frage wegen LA wurde er präziser. Nach meinem Urlaub wollte er Details klären, aber das ende meines Praktikums, so ab Januar oder Februar wäre ich dann in LA  

Es hat sich alles wieder zum Besseren gewendet. Bleibt momentan nur die Sache mit dem Geld. Ich habe es zwar bekommen, aber halt wieder nur 500 statt wie erwartet 950. Aber ich denke auch das wird noch zu lösen sein. Ich hoffe da aus LA bald mal ne Reaktion zu hören.

Zu berichten hätte ich noch einiges, aber ich schließe hiermit mal...

2.7.09 02:34


El Coordinatore

Dieser Juni in NYC ist echt mäßig. von bislang 22 Tagen 19 mit Regen. Aber ich merke schon erste Assimilationen. Sowohl in meinem Verhalten hier, als auch im schreiben und sprechen, sowie an meinem Körper. The same thing like I'm in Germany. Anyway, the weekend was very rainy and it was not possible again to meet Amira. Ich möchte endlich wissen, ob und ab wann ich die Wohnung sicher haben kann. Aber ebenso wie dies ist auch noch vieles andere mal wieder oder immernoch unklar. Bekomme ich Urlaub? Wenn ja wann und wie lange? Was ist mit dem neuen Büro? Wann ziehen wir wieder um? Schaffe ich das mit der arbeit? Kann ich noch was anderes zu sehen bekommen? Bekomme ich wirklich jetzt mehr Geld? Ist schon echt eng momentan. Und so setzt sich die Liste fort. Auch zu Hause weiß ich gerade nicht wirklich woran ich bin. Mal läufts gut, dann wieder gar nicht und ich weiß nicht wo ich stehe. Kein Wunder, dass momentan keine echte Hochstimmung aufkommt. OK, ich bin auch nicht zu Tode betrübt, aber etwas popsitiver und sicherer dürfte es schon noch sein.

Heute begann ich zoho mit den anderen zu teilen. Zunächst fiel mir auf, dass man ein geteiltes Dokument nicht verschieben oder in Ordnern organisieren konnte. Es musste also eine andere Lösung her, denn 900 Dateien zusammengemixt wirken leicht unübersichtlich. Ich teilte sie zunächst in zwei Gruppen auf, was aber auch noch nicht prall war. Dann kam ich auf die Idee verschiedene Gruppen als Ordner zu nutzen und schuf 16 Gruppen. Zwar keine perfekte Lösung, aber besser als alles andere zuvor. Nun schrieb ich eine Mail, dass doch jeder bitte einen Account eröffnet und beschrieb, wie es denn funktioniert. Wärend ich auf Antworten wartete, ging ich die Ägyptensachen nochmal nach Fehlern durch, sendete Timo die Änderungen und kreierte eine Kostentabelle. Auch meine freien Aktivitäten und Stadtbeschreibungen beendete ich für meine 9 Städte. Antworten kamen bisweilen aus Peru und den drei aus LA. Vom Rest hörte ich nichts. Also begann ich diese vier mit Einladungsmails zu überhäufen. Jeder bekam 16 Mails die akzeptiert werden mussten. Kalifornien war also mit mir verbunden. Inzwischen kamen andere aus dem Gebäude ins Büro, die auf die Anzeige, die ich am Morgen ausgehängt hatte reagierten, sie kauften uns ein paar Möbel ab. Ich durchsuchte noch, ab wann denn eine Möglichkeit bestand, meinen Vorstellungen der Ordneraufteilung etwas näher zu kommen und fand die Möglichkeit in der Professional Version. Die nächste Mail mit Vorschlag und Erklärung ging an Timo. Ich weiß nicht, wieviele Mails Timo heute von mir bekommen hat. Aber es werden schon so an die 25 gewesen sein. Auch der Telefonverkehr war heute sehr rege und ich wurde immer wieder verlangt, da hier was nicht ging und da noch was fehlte. Ich hatte aber keine Probleme, die Schwirigkeiten in LA auszuräumen. Ist schon irgendwie toll, wenn man merkt, das immer mehr nur über mich läuft. Natürlich alles mit Absicherung, aber ich hatte die Hände als erster in Spiel. Neben zoho ja auch der Bookinengine, mit dem ich mich nach den Hotels nicht mehr näher beschäftigt habe, demnächst die Homepage und ja sowieso die Verträge und Preise, Tarife und Tabellen, eben alles was die anderen brauchen, um was verkaufen zu können.

23.6.09 01:52


up and down and up and...

Erst ein Tag vergangen und schon wieder was geschrieben... Ja, das liegt daran, dass heute doch einiges passiert ist.

Zunächt einmal glaube ich, dass ich wirklich Musklekater im Fus habe. Heute ist es wieder etwas besser geworden, aber ich merke es noch immer recht extrem. Ich kann aber wieder laufen und muss nicht mehr humpeln. So war ich auch wieder zur gewohnten Zeit und zuerst im Büro. Ich ging die Mails durch. Es waren eigentlich nur zwei für mich wirklich verwertbare dabei. Einmal ein Dank von Ann und einmal von Timo für die Hotspots, die ich gestern rumgeschicht hatte. Weiterhin erwähnte Timo auch noch, dass ich jetzt an "free Activities" arbeiten würde. So, davon wusste ich zwar noch nichts, machte mich aber gleich an die Arbeit. Aus den 7 Städten machte ich gleichm mal acht. Ich nahm noch Boston mit dazu, was mir selbst vielleicht auch noch nützlich werden könnte. Etwa gegen eins war ich damit fertig, schickte es an Timo und machte erstmal Mittagspause. Dann erinnerte ich mich daran, dass Tousson gesagt hatte, ich solle doch das Problem mit Google lösen. Ich suchte einige Stunden, fand aber keine Möglichkeit das Dateigrößenlimit zu umgehen oder zu erhöhen, fand aber eine Alternative in Zoho. Hier hatte ich die gleichen funktionen wie in Google, nur noch ein paar Applikationen mehr und kein doofes Dateigrößenlimit. Ich musste erst zahlen, wenn ich 1 GB überstieg. Dazu musste ich erstmal kommen. Ich schrieb an Tousson und Timo, das ich nun gerne umsatteln würde von Google auf Zoho, und damit schonmal anfangen würde. Die nächsten Stunden vergingen damit, dass ich Ordner erstellte und Dateien hochlud. Hier war es möglich bis zu 5 dateien gleichzeitig zu laden, immerhin.

Zwischendrin passierte aber noch was anderes recht schockierendes. Kenia sollte ende des Monats ihr Feld räumen. Es wurde für NYC nur noch mit Maia, Deon und mir gerechnet. Das musste erstmal verdaut werden. Timo rief dann auch wieder an und verlangte einen nach dem anderen und wieder zurück. Mir erzählte er auch nochmal, das Kenia gehen müsse, aber erstmal nur für 2 Monate. Solange sollte ich mit einsteigen und ihre Arbeit machen. Maia würde mir zeigen, was ich wissen müsse. Ich erklärte ihm das mit Zoho und versicherte ihm, dass ich bis ende der Woche fertig sei. Bis zum 26. musste es stehen, da wir da ja umziehen würden. In seine Wohnung, die ja sowieso leer steht.

Ich arbeitete heute bis viertel nach sechs, da ich die Zeit total vergass. Ich musste noch mein Handy zahlen, da ich nicht schon wieder eine interuption haben wollte. In dem Laden in der 28sten war keiner da, also fuhr ich nach Elmhurst und ging in den Laden. Ich musste aber erst noch Geld holen, ehe ich wirklich zahlen konnte. Dort wurde ich darauf hingewiesen, dass ich nun für 5$ mehr im Monat auch unlimited nach Deutschland und 120 andere Länder telefonieren könnte. Ich würde es mir mal überlegen. Die 5$ machten den Braten auch nicht mehr so fett und ich konnte es jeden Monat auch wieder sein lassen. Hey, wenn ihr wollt, kann ich euch in Zukunft an den Wochenenden oder nachts unendlich lang anrufen Was mein ihr, soll ich das machen?

18.6.09 02:01


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