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Der letzte Mohikaner

Es wäre ja langweilig, wenn das ganze Leben exakt nach Plan verleife. Bis letzten Donnerstag hatte ich geplant am 5.1. nach L.A. zu fliegen und solange eben in Elmhurst zu wohnen, mit der Woche unterbrechung, wo Viviane mich besuchen kommt. Aber jener Donnerstag änderte alles. Ich stand auf und traf Vince vor sem Frühstück. Er teilte mit mit, das ich mein bis zum 5.1. zugesichertes Zimmer nicht mehr haben kann und schon an Weihnachten raus muss, da er Besuch bekommt und den Platz braucht. Schön, an Weihnachten bin ich eh in Chinatown, dann muss ich meinen Kram eben mitnehmen und frag einfach, ob ich länger in dem Zimmer bleiben kann. Gesagt - getan. Ich schrieb die Mail und wartete auf antwort. Gegen Mittag rief dann Timo an. Er fragte, ob ich Zimmer und Flug schon hätte. Ja, hatte ich. Da gäbe es wohl ein kleines Problem, ich würde es wohl verschieben müssen. Er meldet sich dann später nochmal. Schön, also nicht am 5.1. nach L.A. Er rief später auch tatsächlich nochmal an, aber nicht um mit mir zu reden, sondern wie ich fast schon vermutet habe, um auch Deon vorläufig zu entlassen. Schön, dann war ich jetzt eben fast allein im Büro. Ich hatte, als ich im März gekommen war nicht vermutet, das ich von den damals anwesenden schon vor Weihnachten der einzige Verbleibende wäre. Ich sollte nun Solvig helfen, sämtliche Files zu sortieren und das Geschäft so wieder in Schwung zu bringen. Und nebenbei eben noch versuchen auch das Buchungssystem im Auge zu behalten, dem allgemeinen Tagesgeschäft nachgehen... Dazu sollte ich eben jene 2 Wochen länger bleiben. Ich hörte also weder Donnerstag noch Freitag von Timo und nahm die Unsischerheit mit ins Wochenende. Doch um den Donnerstag wenigstens gut ausklingen zu lassen, traf ich mich nich mit Eva. Wir gingen erst indisch essen und dann in die Oper. Es war ein sehr schöner Abend. Das Wochenende verbrachte ich fast komplett mit Clint, Martin und Andy. Erst fuhren wir Freitag abend etwas upstate nach New York auf eine Party. Ich unterhielt mich fast den ganzen Abend mit einem Inder, dessen Namen ich mir leider nicht merken konnte... Gesprächsmäßig machten wir eine große Weltreise von Brasilien über Peru, Mexiko, Kanada nach Angola, Burundi, Kambodscha nach Russland, Kosovo, Montenegro und die Niederlande, um nur einige unserer Ziele zu nennen. Samstag war wieder eine Party wo ich hinging, nachdem ich meine Wäsche gewaschen, angefangen hatte aufzuräumen und noch etwas zu lernen. Gerade als ich mich auf den Weg machte fing es an zu schneien. Ich kamm im Manhattan an und kam auf eine Party, wo ich zunächst keinen kannte. Ich setzte mich einfach zu einer philippinischen Gruppe und lernte sie kennen. Clint kam etwas später, dann auch Martin und Andy (Ding Dong). Später kamen noch einige andere, die ich bereits von anderen Partys kannte. So gegen halb eins verlegten wir unsere Party als kleinere Privatparty nach Uptown West, aber nicht ohne vorher eine Schneeballschlacht zu machen, nach der wir alle recht nass waren. Es hatte in der Zeit etwa 30 cm geschneit. Es wurde später und später und wir übernachteten alle bei Clint. Am nächsten Morgen war Andy verschwunden. Nach einem guten Frühstück gingen auch Martin und ich, nur um uns 5 Stunden später wiederzutreffen. Andy hatte zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen. Keine Angst, es war keine Party, nur ein Essen. Endlich kam ich mal wieder Früher ins Bett und war ausgeschlafen und fit am Montag morgen auf Arbeit. Das Chaos von Freitag ging weiter. Timo meldete sich nun und bestätigte mir, das ich den Flug auf den 20. verlegen sollte. Da Solvig früher ging, war ich den Rest des Tages wieder allein, hatte aber noch genug zu tun. Gegen Abend, also direkt nach der Arbeit schrieb ich erstmal Olaf in West Hollywood von meinen Änderungen und buchte den Flug um. Die Umbuchungsgebühr war schon happig, aber ich hoffe, jetzt bleibt es erstmal so. Achso, die Frage, wo ich vom 1. bis 20. Januar wohnen werde ist auch geklärt. Es wird ja Heimarbeiten für New York angestrebt. Somit werde ich also in Timos Appartment, unserem Büro wohnen für die Zeit.
22.12.09 02:19


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LA ich komme...

Ich weiß, keiner weiss was mit mir passiert ist die letzten 2 Monate. Im Prinzip war es so, dass ich sehr viel entweder mit den Kathas oder eben Clint herumgezogen bin. So war ich in der Zeit im Newport Liberty Park, in der Bronx in der größten Kathedrale der Welt, in 39 Steps, auf der Thanksgiving Parade, in Newport, Rhode Island bei den Newport Mansions, auf einigen Parties...

Aber auch mein eigendlicher Grund hierzusein will ich nicht vernachlässigen. Mein Praktikum. In der zwischenzeit bin ich echt zu so ner Art "Mädchen für alles" geworden. Wenn FITs gemacht werden sollen helfe ich da aus, hatte mittlerweile aber auch schon Gruppen. Für so ziemlich alle Newslette, Reporte und Berichte bin ich ebenfalls zuständig, daneben weiterhin zoho und der bookingengine, die Verwaltung aller Hotel-, Tour und Attraktionen- und Transferverträge. Außerdem ist letzten Monat unser Drucker kaputt gegangen. Wir haben also gerade nur den Tintenstrahldrucker der wireless angeschlossen ist. Das heisst, da ich der einzige bin, der noch drucken kann, bekomme ich alle Mails der anderen mit please print oder can you please scan this for me. Solvig ist leider auch nicht so hervoragend in der Computernutzung, das ich auch da alle 10 Minuten hinrenne um auszuhelfen, wie das Programm zu geht, wie man das findet usw.

Und letzter Dienstag war der Tag, auf den ich dann meine Deadline für LA gelegt habe. Ich meinte zu Timo, wenn ich dann nichts weiß, bleibe ich in NYC. Und promt kam am DIenstag aben ein Anruf von ihm, ich bin ab Anfang Januar in LA. Also habe ich sämtliche Flüge gebucht, d.h. einen round trip JFK-LAX-JFK und einen Flug JFK-FRA. Am 17.3. um 11.10 werde ich wieder in Frankfurt sein. Weiter aber mit LA... der Flug war gebucht und auch Vince... ja da wohne ich immer noch... habe ich gesagt, dass ich in nem Monat weg bin. Ein neues Zimmer habe ich am Freitag zugasagt bekommen. Ich werde nun von Elmhurst nach Westhollywood ziehen für 70 Tage. Ich werde im NY office, das vorerst doch nicht geschlossen wird fehlen. Keine Ahnung wie das da jetzt weiter gehen soll. Ohne mich bricht da ja alles zusammen... Ich möchte aber nicht überheblich klingen, aber ich habe so das Gefühl.

Neben Arbeit und herumziehen gab es noch etwas... mein Studium. Auch damit komme ich noch voran. Zwar um einiges langsamer als zu Beginn, aber immer noch habe ich einen Vorsprung von 2 Monaten. Und die letzten drei Noten stehen auch noch aus. Auf eine warte ich aber auch schon seit 2 Monaten...

Mal sehen, wie nun der Letzte Monat in NY verläuft und es dann in LA weitergeht. Da ich dort ja 9 Stunden Zeitverschiebung habe, könnte es sein, das ich wieder etwas häufiger schreibe. Das ist aber kein Versprechen.

 

Conrad - der in neun Monaten in neun US-Bundesstaaten (New York, Massachussetts, New Jersey, Maryland, Florida, District of Columbia, Rhode Island, Conetticut und Pennsylvania) war. Die 12 versuche ich noch voll zu bekommen.

5.12.09 17:21


Uups... ich melde mich mal wieder

Hallo zusammen, mein letzter Bericht liegt doch schon laenger zurueck, als ich dachte und waehrenddessen ist sehr viel passiert. Vor gut zwei Wochen hatte ich ja nochmal einen Trip nach Washington, wo ich meinen Onkel getroffen habe. Am Freitag davor habe ich eine Stunde vor Feierabend erfahren, das der Montag garnicht frei ist. Aber in einem langen Gespraech mit Timo habe ich den Tag dann doch bekommen. Wie ich ihn ausgleiche weiss ich noch nicht, ich nehme mal an, er ist einfach unbezahlt. ABer ich hatte eine schoene Zeit in DC, wo ich vorrangig das Smithsonian besucht habe. 6 Museen an 2 Tagen - sind da gluecklicherweise alle kostenlos. Ich war auch fuer je einen halben Tag in Georgetown und Baltimore. Damit hab ich jetzt also auch Maryland auf meiner Liste In der Zeit vor Washington habe ich einigen Vorsprung in meinem Studium erarbeitet, die ersten 6 Hefte habe ich durchgearbeitet und die ersten drei Noten bereits bekommen. Und ueber einen Schnitt von 1,6 kann man sich nicht beklagen. Also es laeuft. Allerdings haenge ich seit meiner Rueckkehr aus Washington an ein und demselben heft und das bereits seit 2 Wochen... Das liegt daran, das ich Katha getroffen habe, mit der ich mich vermehrt getroffen habe und auf deren Laptop ich momentan aufpasse. Letztes Wochenende war dann auch die Abschiedsfeier von Ging Ging, Dort habe ich Martin, Ding Dong und Clint kennengelernt. Ich war an dem Tag erst um fuenf im Bett. Und am naechsten Tag wollte ich mit Katha zurch Queens laufen. Als ich auf sie gewartet habe, kam ein Maedchen auf mich zu, das mir sagte sie wuerde mich lieben und mich unbedingt wiedertreffen wollen und meine Freundin sein. Treffen wurde ich mich vlt mit ihr, aber mehr ist nicht. Da ich wegwollte habe ich Amine meine Nummer gegeben und bin weg. In der Tat konnte ich die naechsten Stunden auch problemlos durch Queens laufen und selbst noch Neues kennenlernen. Montag wollte Clint mich wieder treffen, da ich zu seiner Geburtstagsfeier nicht kommen konnte. Er lud mich zum essen ein und war danach mit mit in einem Club. Dienstag hatte ich mit Katha wieder gekocht und Mittwoch habe ich Amine abgesagt. Die Nummer war mir einfach zu heiss. Letzten Freitag habe ich dann auch endlich Kathi kennengelernt. Wir drei werden nun regelmaessiger zumindest abends mal was kochen. Samstag war ich mit Clint wieder in einem Club, nachdem ich zuvor ne Diplomarbeit korrigiert und meinen Wissensstand in Buchfuehrung wieder auf aktuellen stand gebracht hatte. Von dort bin ich am Sonntag dann gleich nach Coney Island gefahren, wo ich die Kathas wiedergetroffen habe. Soviel im Schnelldurchgang zu meinem Privatleben, wo natuerlich noch einiges fehlt. Aber auch arbeitsmaessig hat sich einiges geaendert. Es hiess seit anfang des Monats,dass es sich ende des Monats entscheiden wuerde, wie es mit dem Buero weitergeht. Meine Arbeit wurde nach und nach immer mehr. Alle moeglichen neuen Aufgaben wurden mir anvertraut und letzte Woche wurden mir auch die FITs (Individualreisende) uebertragen. Heute morgen habe ich dann erfahren, dass unser Buero wieder kleiner geworden ist. Maia ist nicht laenger bei uns und all ihre arbeit darf ich nun mitmachen, ohne zu wissen was sie gemacht hat...
26.10.09 20:45


Allerlei Zahlenspiele

Wie schön es doch manchmal sein kann, wenn nach einem Wochenende der Arbeitsalltag wieder beginnt. Heute nahm wieder alles seinen gewohnten Ablauf und ich war auch wieder vor neun im Büro, auch wenn ich wieder dachte, spät dran zu sein. Zunächst spielte ich wie befohlen im Buchungssystem rum, um auch zu verstehen, wie das alles funktioniert. Im Gegensatz zu Freitag machte ich diesmal keine Buchung, die ich wieder zu stornieren hatte, aber ich verstand das System, so dass ich dann am Mittwoch meine Stellungnahme dazu abgeben kann. Anschließend fiel mein Blick zur Seite, rechts auf die Papierstapel. Obenauf lagen noch immer die Hotels von Hawaii, zu denen ich keine Lust hatte alles einzeln einzugeben. Zum Glück fand ich aber noch eine alte Datei, wo ich die Daten zum Hochladen eingegeben hatte und kopierte die notwendigen Datensätze in meine aktuelle Maske und änderte sie entsprechend ab. So dauerte das eingeben zwar immer noch sehr lange, ging aber bei weitem schneller, als die andere Möglichkeit. Ich hatte schließlich alle Hotels eingegeben und musste diese noch hochladen. Hier stellte ich fest, das diese alte Datei eine wirklich sehr alte Datei war, wo ich noch nicht nachbearbeitet hatte, was ich also jetzt wieder machen durfte. Aber dann funktionierte alles wie gewünscht und der Stapel war weg. Damit auch die Arbeitszeit des heutigen Tages.

Nebenbei gesagt habe ich jetzt, genauer morgen, meine Halbzeit des Praktikums. Es verbleiben noch 182 Tage, was 125 Arbeitstage sind. Noch immer weiß ich aber nicht genau, wieviele davon letztendlich in NYC und wieviele in LAX sein werden. Ja ich weiß, ich verwende für die Städte vermehrt die Flughafenbezeichnungen. Das hat sich mit der Zeit durch das Praktikum so eingeschlichen. Aber mit NYC und LAX (Los Angeles) kommt man noch gut klar. Und Solange ich nicht von Toronto (YYC) schreiben muss, werde ich auch dabei bleiben.

Spaßeshalber habe ich aber mal nachgesehen, wieviel denn ein Flug von NYC nach LAX kosten würde, wenn ich jetzt buchen und mitte Januar fliegen würde - rund 140 USD (wieder eine Abkürzung, die aber bekannt sein dürfte). Will ich dann im März von LAX nach FRA fliegen, würde mich das gegenwärtig etwa 346 USD kosten. Da ich aber noch keine Ahnung über irgendwelche Abmachungen, Daten oder Ähnliches habe, kann ich auch noch nicht buchen, was die Kosten wohl in die Höhe treiben dürfte. Das heißt nebenbei schonmal anfangen so viel wie möglich auf das Sparkonto verschieben und da zu belassen, bis ich es für die Flüge ausgeben kann. 600 USD werden es im Falle, das ich wirklich nach LAX gehen kann schon sein. Dazu kommt noch die Gebühr von 30USD für eine zweite Tasche auf nationalen Flügen, die ich hier aber zunächst mal unter den Tisch fallen lasse.

Ach ja, übrigens... heute ist der Paketschein gekommen, auf den ich so sehnsüchtig gewartet habe. Morgen werde ich also mein Studium wieder beginnen, was dann bis Ende Dezember 2011 andauern wird. Und das nach ziemlich genau einem Jahr Pause. Vor einem Jahr, Anfang September 2008 habe ich mein Zeugnis zum Diplom-Geographen überreicht bekommen.

Ein Grund sich nebenbei, also eigendlich ist es ja schon neben nebenbei, sich nach Stellen umzusehen. Die beste Jobbörse, die ich bislang finden konnte, ist die des Handelsblattes. Wenn jemand eine bessere kennt, kann er oder sie mir das gerne mitteilen. Dort vertieft, kann ich mitunter schon so den einen oder anderen Job ausmachen, der mich interessieren könnte und für den ich mich entsprechend qualifiziert halte. Das einzige Manko ist die Bewerbungszeit. Gesucht wird wieder zeitnah. Ich will aber erst in einem halben Jahr was. Aber ich denke so langsam kann ich mich ja schonmal bei besonders passenden Treffern melden. Zumindest kann ich schonmal ein aktuelles Bewerbungsschreiben aufsetzen, meinen Lebenslauf aktuallisieren, die Zeugnisse zusammensuchen bsw mal abwarten bis Timo wieder da ist und mir einen interim letter of recommendation ausstellen kann. Dann kann ich auch gleich mit ihm über LAX verhandeln um feste Termine zu bekommen.

 

15.9.09 00:47


On and on and on

So, ich versuche bei den technischen Möglichkeiten, die sich mir bieten mal eine Neue. Und zwar schreibe ich diesen Blog als Mail. In einem weiteren Schritt werde ich demnächst mal versuchen ein Video aufzunehmen und per Videoblog zu berichten. Mal sehen, wie das machbar ist.
 
Zunächst einmal ist zu berichten, dass ich mich wohl sehr bald, ich gehe von nächster Woche aus, mich wieder zu den Studenten zählen darf. Ich habe mich vor zwei Wochen zu einem Fernstudium an der ils in Hamburg angemeldet und werde noch meinen Betriebswirt machen. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen fühle ich mich hier absolut nicht geistig ausgelastet und weiß nicht so recht, wie ich meine viele Freizeit bewältigen soll, zum anderen will ich meine Berufschancen weiter verbessern. Warum also nicht. Die finanzierung ist, solange ich arbeite ja endlich auch mal abgesichert. Aber noch habe ich mein Päckchen nicht bekommen und warte jeden Tag darauf.
 
Was mache ich denn sonst so die ganze Zeit? Ich kann mich momentan echt nicht mehr darüber beklagen, dass ich zuwenig zu tun hätte. Im Büro stapeln sich meine Aufgaben und ich komme trotz Akkordarbeit fast nicht hinterher. Gut den größten Teil habe ich fast weg mittlerweile, aber es bleibt noch genug zu tun.
Noch immer kommen Verträge über Verträge mit den verschiedensten Hotels, die ich am bearbeiten bin. Bis auf sieben Hotels in Hawaii, die von 2009 auf 2010 erweitert werden müssen und alle Hotels, die nicht in den Staaten sind, habe ich die Aufgabe endlich fertig. Nachdem es mir gelungen ist, die Hotels im Buchungssystem erfolgreich hochzuladen, war schon wieder ein großer Schritt getan. Aus diversen Telefonaten mit Los Angeles verstehe ich das Buchungssystem immer besser und soll in den nächsten zewi Wochen den Teil "accounting" bekommen. Tousson hat ebenfalls zu viel zu tun und der Rest bezeichnet sich als mehr oder weniger technikunversiert. Somit biete ich die Alternative. Aber nachdem ich mich soweit schon mal mit dem Bereich vertraut gemacht habe, scheint das ganz nett auszusehen. In vollendeter Version sollte ich dann Vouchers, PRs, Reiserouren und so weiter erstellen, bearbeiten, ausdrucken und ergänzen können. Selbst die Agenda kann damit erstellt werden. Jetzt habe ich auch endlich verstanden, wovon Timo immer redet. Das Buchungssystem soll alle anderen Programme, die momentan verwendet werden , außer das von mir eingeführte zoho ersetzen. Das heißt, was die Tecjnik angeht, sitze ich an einer wichtigen Schaltposition, da ich der einzige bin, der die beiden verbleibenden Quellen mit Informationen füllen kann. Zum einen, weil ich der einzige mit Zugang bin und zum Anderen weil ich der einzige bin, der es sich auch zutraut. Oder ich bin der Dumme, der alle Arbeit zugeschoben bekommt, weil die anderen nicht arbeiten wollen. Das Gefühl habe ich zunehmend im New Yorker Büro. Da bin ich der einzige, der von neun bis zehn im Büro sitzt und dann auch noch dem Fernseher total abgewandt, so dass ich selbst wenn ich schauen wollte, gar nicht könnte. Ich finde es nur doof, das die anderen beiden nichts besseres zu tun haben. Dann wird der Flur zu dem Appartment gerade renoviert. Heute bin ich durch den Nieselregen leicht feucht in den von den Wänden im Flur abgeschabten Staub gekommen, so dass ich Donoughtgleich und recht weiß ins Appartment gekommen bin. Ich habe aber wenigstens gleich meine Schuhe ausgezogen und im Bad gesäubert. Nicht so die beiden Anderen. Daher ist jetzt das ganze Appartment weiß. Ist nicht mein Vergehen...
 
Zu Hause hat sich auch nicht viel geändert. Patrik hat seit Mittwoch wieder Schule und steht wieder vor mir auf (und geht daher auch wieder schon um 10 schlafen statt um 3 wie vorher. Ich bin noch immer größtenteils mit englischen Filmen beschäfftigt, was ich demnächst aber durch betriebswirtschaftliche Studien ablösen werde. Mit Vincent gibt es warum auch immer kaum noch Kontakt, außer dass er mir in regelmäßigen Abständen vorwirft ich hätte in der Küche nicht ordendlich abgespült, abgewischt, weggeräumt oder sonstwas. Ich finde das aber so unheimlich nebensächliche Dinge, die unheimlich Aufgeblasen werden, dass ich sie einfach nur noch wortlos hinnehme. Es lohnt sich einfach nicht, sich darüber aufzuregen.
Einen Plan, wie ich das Wochenende verbringe habe ich noch nicht, aber ich werde sicher nicht die ganze Zeit in meinem Zimmer sitzen. Mir schwebt da sowas von Union Square vor den Augen. Mal sehen, was sich so ergibt. Nächste Woche werde ich vielleicht von der Steubenparade und dem Oktoberfest berichten können, wo ich geplant habe vorbeizuschauen.
12.9.09 03:43


City of Brotherly Love

Sonntag morgen, ich stehe früh auf, dass ich den Bus nach Philly auch bekomme. Alles läuft wie an einem normalen Arbeitstag. Ich komme an und ... bin eine Stunde zu früh da. Aber es kommt gerade ein Buss, der auch nach Philadelphia fährt. Ich reihe mich in der Schlange ein und versuche einfach mal so mitzukommen. Der Kontrolleur akzeptiert mein Ticket aber nicht. Er meint, ich könne nur mit einer $5 fee mitfahren. Ich entscheide mich aber dagegen. Dafür bin ich in der nächsten Schlange der erste und darf auch um 10 als erster in den Bus einsteigen. Die nächsten zwei Stunden verbringe ich nun im Bus. Dieser hält unerwartet schon in der Altstadt. Kurzentschlossen steige ich schon dort aus, statt bis zum Bahnhof weiterzufahren, der doch noch ein Stück entfernt ist. Ich stehe nun direkt vor dem Independence Visitor Center. Drin gehe ich zunächst den Souvenier Shop ab und finde auch einen kostenlosen Plan, den ich mir mitnehme. Ich verlasse das Gebäude und begebe mich direkt zu dem Free Quaker Meetinghouse. Ein kleines Einzimmerhaus, das recht leer ist. Drinne ist lediglich eine kleine Ausstellung und zwei in Trachten des 18ten Jahrhunderts Gewandete unterhalten sich. Einer von ihnen soll vermutlich einen Quaker darstellen. Ich gehe nun weiter am Constitution Center vorbei, die Napoleonausstellung interessiert mich da gerade nicht so sehr und komme zum Franklin Square. Ein netter Park mit Brunnen, einem alten Karussell, Fressbuden und einem netten Minigolfplatz. ICh esse erstmal zu Mittag. Einen Cheseburger, für den ich meinen Namen dalassen musste. Ich würde aufgerufen, wenn er fertig ist. Gesagt - getan und so geschah es dann auch. Mit gefülltem Magen lief ich nun einfach mal die Straße entlang. Ich war in der Race Street, in der es nicht viel zu sehen gab. an der 3rd Street drehte ich mich um 90 Grad und lief nun nach süden. So kam ich ungewollt gewollt zum Betsy Ross House. Sie hat wohl die Amerikanische Flagge geschneidert. Neben ihr tauchen Ben Franklin, Tom Jefferson und George Washington immerwieder und überall auf. (Hat mich etwas an Day of the Tentakel, das ich vor Jahren mal gespielt habe erinnert) Im Hof vor dem Betsy Ross Haus lauschte ich erst ihrer Geschichte, dann sah ich mir die Ausstellung an. Mein Weg führte mich weiter zum Liberty Bell Center. DER Sehenswürdigkeit in Philly. Hier sollte die Freiheitsglocke zu bestaunen sein. Dummerweise kam ich nicht rein und sah die Glocke nur von außen durch ein Fenster. Auch bei der Independence Hall ( mit Congress Hall und City Hall) hatte ich kein Glück. Es gab keine Karten mehr, ich kam nicht rein. So umlief ich den Gebäudekomplex einfach, musste mich aber vor den umherfahrenden Kutschen in acht nehmen. An Museum und Bibliothek vorbei wollte ich mit das Independence Living History  Center ansehen. Das hatte aber gleich ganz geschlossen, weil heite Sonntag war. Immerhin bekam ich die 1ste und 2te Bank sowie die alre Börse zu sehen. Schließlich gelangte ich noch zur Philadelphia Merchants Exchange und der City Tavern. Damit hatte ich von der Altstadt vorerst genug. Ich wandte mich nach Osten und lief zu Penns Landing. Dort flanierte ich über die Promenade am Delaware River bis ich zur Marketstreet kam. Diese wollte ich nun entlanggehen, bis es nicht mehr weiterging. Ich lief und lief und lief. Passierte einige U-Bahn Stationen, die wohl nur entlang der Marketstreet verliefen. Ich kam von der Altstadt durch Chinatown in den Museumsdistrikt. An der Kreuzung von Marketstreet und Broadstreet stand ein Haus, durch das beide Straßen hindurch führten, jedoch nur für Fußgänger. Im Innenhof befand sich eine weitere Ubahnstation. Nachdem ich durch das Gebäude durchwar, passierte ich die 15te Strasse (man erinnere sich, ich war schon in der 3ten gewesen) Hier wurde die Stadt um einiges moderner, aber ich fand, es gab nicht mehr wirklich viel zu sehen. So hielt ich nach den Hotels ausschau, mit denen wir kürzlich Verträge abgeschlissen hatten. Einige, wie das Crowne Plaze fand ich auch. Auch die heutige Philadelphia Stoch Exchange sah ich. Ein eher unspektakuläres Gebäude. Nach der 24ten passirte ich wieder einen Fluss und Stand zwischen der 28 und 30sten auch am Bahnhof. Ich war nun genug gelaufen, auch wenn wir erst 4 Uhr hatten. Ich suchte nach der Bushaltestelle und versuchte mein Glück erneut. Wieder reihte ich mich ein und versuchte 3 Stunden früher nach NYC zu kommen. Sofern ich einen Platz finden würde, könne ich mitfahren. Aber wenn es zu voll werden würde, wäre ich der erste der fliegt. Es wurde nicht zu voll und so kam ich ohne Gebühr schnell wieder nach NYC zurück. Einen ersten Eindruck hatte ich nun von der sechst größten Stadt der Staaten gewonnen. Erst später sah ich, dass es neben einem Stadtteil Frankfort auch noch Germantown gibt. Alles in allem hattte ich einen wunderbaren und sehr sonnigen Tag, der mir wohlmöglich den letzten Sonnenbrand in dem Jahr beschert haben könnte. In NYC war es doch merklich kälter und trüber als in Philly. Hier wird es schon merklich Herbst. Von der Schwüle der vergangenen Tage ist nichts mehr zu spüren.
1.9.09 00:45


Thumb up

Haallooo!!!

 

Drei Wochen sind nun schon wieder vergangen. In dieser Zeit habe ich mehr oder weniger mit mir gekämpft. Auf der Arbeit wurde es zunehmend eintöniger, da momentan täglich mehrere Verträge reinkommen. Vieles eben auch neue Verträge, die Solvig zu verschulden sind. Aber hatte mein erster Produktionsbericht noch komplett auf eine Seite gepasst, war der zewite schon zwei Seiten lang. Jetzt habe ich nach nur einer Woche bereits schon eine Seite nur neue Verträge, ohne das andere überhaupt einmal erwähnt zu haben. Und ein jeder Vertrag ist mit einigem an Arbeit für mich verbunden, die ich eben nicht gerade sonderlich erfüllend finde. - Vertrag ausdrucken und zusammen tachern, Vertrag speichern und einmal auf der Festplatte und auf zoho ablegen, mit den anderen teilen. Die Daten, Raten und Fakten der Vertrags in die Tabelle übernehmen und daraus dann die Daten für die Datenbank rauslesen und dort eintragen, dann die Daten hochladen. Ich habe allein zwei Tage gebraucht um soweit zu kommen, dass ich 32 Verträge immerhin in meinen Tabellen habe, aber noch nicht im System.

Zu Hause habe ich mich etwas abgekapselt - mal wieder. Ich hing nun noch mehr vor meinem Laptop als vorher. Aber zum einen um Vokabeln zu lernen und zum anderen um englische Filme zu sehen. Daher habe ich sonst wenig mitbekommen, was Vincent oder Patrick gemacht haben, was mir aber auch reletiv egal war. Auf mich ist auch keiner von ihnen zugegangen.

Das einzige, was ich hin und wieder noch gemacht habe, was Scrabble gespielt. Bis auf einen Sieg kann ich nur Spiele verbuchen, in denen ich meist zwischen 100 und 200 Punke Rückstand habe, was nicht gerade förderlich ist um die Spiellust aufrecht zu erhalten. Mein Ehrgeiz lag nunmehr nur noch darin mit weniger als 100 Punkten Rückstand das Spiel zu beenden. Das Problem ist eben einfach, dass ich die Worte nicht kenne - weder was er legt noch was ich legen könnte. Zwar probiere ich immermal wieder Worte, die vielleicht existieren könnten, komme damit aber nur selten durch.

Zudem hatte es die letzte Zeit kaum geregnet und ist immer heißer geworden. Die Temperaturen an sich finde ich aber nicht schlimm, es ist die enorme Feuchtigkeit, die mir zu schaffen macht. 

Eine andere Sache war noch, was mache ich bitte, wenn das Praktikum mal fertig ist. Was will ich überhaupt arbeiten und wie komme ich dahin. In den Jobbörsen habe ich überwiegent Praktikumsstellen gefunden. Was darüberhinaus noch übrigblieb war nicht viel, und dafür fand ich mich entweder weit überqualifiziert oder einfach unterqualifiziert, da ich nicht denke gleich als Geschäftsführer oder Seniorchef irgendwo einsteigen zu können. Aber dazwischen gab es irgendwie (fast) nichts. Dier drei Sachen, die ich nach langer Suche finden konnte, wollten entweder eine Mappe eingeschickt haben, keine onlinebererbung oder aber kaben eine extrem kurze Laufzeit.

Somit habe ich mich in der letzten Zeit durchaus etwas neben mir gefühlt. Ein aufwärtstrend ist seit Freitag zu verspühren. Ich habe mir überlegt, das das so nicht bleiben kann und erstmal ein Busticket nach Philadelphia gebucht. Ich habe vor mir am nächsten Sonntag die Stadt anzusehen, die mit Boston um den Titel der ältesten Stadt Amerikas duelliert. Apropos Boston. Ich habe auch in die Wege geleitet Amber in Boston noch einmal zu besuchen. Anbieten würde sich dazu das Labordaywochenende, also der 3. bis 5. September, weil ich da ein langes Wochenende habe.

Samstag ist Dmitri vorbeigekommen, weil er mit Vince in die Sauna wollte. Ich habe mich den beiden kurzfristig einfach angeschlossen und fand es richtig gut. Drei Stunden russische Sauna, mit allem, oder fast allem was dazugehört. Dmitri musste Vince allerdings alles erklären, weil er nichts verstanden hat. Die Sauna war ihm zu heiss, das Wasser zu kalt... Ich musste die ganze Zeit nur grinsen. Endlich bin ich auch mal mit Dmitri ins Gespräch gekommen. Nicht viel aber immerhin, haben wir uns bisher doch eher angeschwiegen.

Ebenfalls seit Freitag keimt in mir der Gedanke, nochmal ein Fernstudium zu machen. Ich habe das Geld zur Verfügung, die Zeit ebenfalls und brauche auch irgendwie etwas, das mich geistig mal etwas fordert (die englische Sprache mal ausgenommen). Und seit heute weiss ich, dass das mit Freunden in NYC vielleicht ja doch noch was werden könnte. Das bleibt allerdings abzuwarten. 

Hoffen wir mal, dass sich alles weiter zum besseren verändert und auf gehts ins Leben da draußen.

25.8.09 02:41


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